Welcome-Party

Balve Optimum: Feucht-fröhlicher Auftakt im Festzelt

Welcome-Party des Balve Optimum. Hier zu sehen: Gut hat sich das Zelt gefüllt, insgesamt dürften um die 250 Menschen zusammengekommen sein.

Welcome-Party des Balve Optimum. Hier zu sehen: Gut hat sich das Zelt gefüllt, insgesamt dürften um die 250 Menschen zusammengekommen sein.

Foto: Livia Krimpelbein

Wocklum.   Das Balve Optimum hat am Donnerstagabend mit der Welcome-Party im großen Festzelt offiziell begonnen. Was die Sause so prickelnd macht.

Balve im Optimum-Fieber. Die Fieberkurve steigt mit der traditionellen Welcome-Party auf Schloss Wocklum.

Gemeinsam laden Stadt Balve und Turniergemeinschaft Balve Vertreter sämtlicher örtlicher Vereine ein – auch die offiziellen Vertreter von Turnier und Stadt fehlen nicht. „Hier sind alle da – Politik, Ehrenamt, Kirche, Vereine, auch die Wirtschaft natürlich: ein Forum für Balver, in dem sie sich austauschen können“, bringt Vikar Tobias Kiene den Charakter des Events auf den Punkt.

Die Frau im gelben Blazer

Gefeiert wird im weißen Optimumzelt, das sich durch seine beeindruckende Größe von anderen Zelten der Veranstaltung abhebt. Rund 250 Gäste feiern gut gelaunt – teils noch in dreckigen Stiefeln und Reiterhose. Der Blick aufs Springstadion nebenan, das mit Traktoren für den kommenden Turniertag vorbereitet wird, stört kaum jemanden.

Freiin Rosalie von Landsberg-Velen, mit gelbem Blazer, freut sich übers gute Wetter, Stadionsprecher Berthold Gilbert und Bürgermeister Hubertus Mühling begrüßen die Party-Meute und, natürlich, Maskottchen „Balvi“.

In Wocklum ticken Uhren jetzt anders

Vor allem die Freiin erzählt den Interessierten in jugendlicher Wortwahl vom Turnier: „Nachdem wir im letzten Jahr zum 70. Geburtstag des Turniers sehr traditionell gefeiert haben und die Historie nochmal aufleben ließen, ticken unsere Uhren jetzt eleganter“. Damit spielt sie auf den neuen Partner Longines an, der sich die Namensrechte fürs Turnier gesichert hat. „Dadurch bekommen wir auch erstmal noch einen tollen, neuen Glamour-Faktor“, erklärt sie. „Und sind jetzt auch Global Player!“

Der erste große Beifall brandet im Festzelt auf.

Es folgt der Aussteller-Award – und noch einmal großer Applaus: Uwe Plog mit seinem Unternehmen „Umspferd“ ist Gewinner. Nach einer heiteren Rede schüttelt er fast Tränen lachend die Hand der Freiin.

Nach dem offiziellen Part tritt Cantata Garbeck – ein Frauenchor in pinken T-Shirts – auf. Sie singen „Luxuslärm“ und „Measure in Love“ zu Klaviermusik, Kristin Goeke führt die Stimmen. Mit einem „Die Schöne und das Biest“ verklingt auch der letzte, hohe Ton der Gruppe. Dann heißt es: „So, und jetzt machen wa einen drauf!“

Chillig bis nach Mitternacht

Und das stimmt: DJ André Klosterhoff und Techniker Matthias Spyrer „sind jedes Jahr aufs Neue da“. Mit Lichteffekten und Musik von Pop bis Indie sorgen sie dafür, dass in absehbarer Zeit die improvisierte Tanzfläche gestürmt werden kann. Das bestätigt auch Martin Skiba, Bereichsleiter des Optimumzeltes: „Mit DJ wird’s nachher sehr chillig, dann geht das auch bis über Mitternacht.“

Bürgermeister Mühling ist vor allem eins wichtig: „Hier trifft Balve auf Optimum und Optimum auf Balve“. Diese Atmosphäre scheint auch viele andere herzulocken. Isabel (13) ist wohl einer der jüngsten Gäste: „Die Leute hier sind sehr nett und die Atmosphäre ist toll. Und außerdem gibt’s ja Freigetränke“, lacht sie. Genau diesen „Volksfestcharakter“ schätzt auch ihre Mutter Steffie Friske.

Respekt für Engagement

So erklärt Frank Fillinger, Vorsitzender vom VfK Balve, der mit Pferden eigentlich nichts am Hut hat: „Hier trifft man viele andere Vereine und Leute. Außerdem liegt da ja auch Charme drin, so eine offizielle Einladung von der Stadt zu bekommen“, lacht er. Markus Ickler, Stadtbeauftragter der Malteser, ist indes stolz auf das Engagement: „Das ganze hier wird von Ehrenamtlichen getragen, und hat trotzdem so viel Erfolg! Mein größter Respekt!“

Mehr Berichte vom Optimum sind hier zu finden.

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