ZUSCHUSS

Wie läuft’s mit dem Hönnetal-Buch?

Naturhistorischer Verein Hönnetal präsentiert Buch übers Hönnetal: Vorstandsmitglieder Andreas Löbel, Andreas Kolarik, Adalbert Allhoff-Cramer (von links)

Naturhistorischer Verein Hönnetal präsentiert Buch übers Hönnetal: Vorstandsmitglieder Andreas Löbel, Andreas Kolarik, Adalbert Allhoff-Cramer (von links)

Foto: Jürgen Overlott / WP

Balve.  In Kürze soll eine Aufsatzsammlung übers Hönnetal erscheinen. Die Finanzierung des Buch-Projekts war gewagt. Wie läuft es?

Der Heimatbund des Märkisches Kreises fördert das Buch „100 Jahre Schutz – Die Rettung der Schönheit des Hönnetals“ mit einem Zuschuss von 300 Euro. Das teilte der Geschäftsführer des Naturhistorischen Vereins Hönnetal (NHV), Adalbert Allhoff-Cramer, am Montag auf Anfrage der „Westfalenpost“ mit. Der NHV gibt die Aufsatz-Sammlung heraus. Sie soll im Herbst erscheinen.

Der Verein hatte einen Förderantrag gestellt. Der Betrag sei „ein erfreulicher Beitrag“, sagte Allhoff-Cramer erkennbar zufrieden.

Das Hönnetal wurde 1920 von Bürgern davor bewahrt, als reines Kalk-Lager der Industrie betrachtet zu werden.

Hochkarätige Autoren schreiben

Der NHV nimmt das Jubiläum zum Anlass, das seit dem 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum bekannte Touristenziel in all seinen Facetten zu würdigen. Dem Verein um den Vorsitzenden Andreas Kolarik und seinen Stellvertreter Andreas Löbel gelang, hochkarätige Autoren zu gewinnen. Neben Professor Dieter Stievermann sind es Peter Riecke, Dr. Achim Schwermann, Gisela van der Grinten, Jürgen Hinzpeter, Markus Hüsken, Haj Kobialka, Klaus Korn, Heinrich Stüeken, Antonius Fricke und nicht zuletzt Detlef Albrecht. Der thematische Bogen reicht von der Urzeit bis hin zu NS-Verbrechen.

Der NHV hatte das Projekt angeschoben, ohne vorher die Finanzierung geklärt zu haben. Inzwischen fanden sich jedoch etliche Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft. 1000 Exemplare werden gedruckt. Bisher gibt es rund 400 Vorbestellungen.

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