Unfall

Wildschwein stoppt UWG-Fraktions-Vize Thomas Busche

Ein Wildschwein bremste Lokalpolitiker Thomas Busche aus (Symbolbild).

Foto: Fredrik von Erichsen

Ein Wildschwein bremste Lokalpolitiker Thomas Busche aus (Symbolbild). Foto: Fredrik von Erichsen

Balve.  Ein Wildschwein bremste am Freitagabend den Vize-Fraktions-Chef der Unabhängigen Wählergemeinschaft Balve, Thomas Busche, aus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Ich war auf der Grübecker Straße mit höchstens 50 km/h unterwegs, als urplötzlich ein Wildschwein mit hohem Tempo aus dem Wald auf die Straße stürmte und mein Auto rammte. Der Aufprall war so heftig, dass es noch an der Unfallstelle verendete“, sagte Thomas Busche, der sofort nach dem Unfall die Polizei informierte.

„Wir haben uns unheimlich erschrocken. Meine Tochter hat gedacht, es kommen noch mehr Wildschweine aus dem Wald und sagte zu mir: „Papa, wir setzen und am besten wieder ins Auto. Aber es ist kein Wildschwein mehr aufgetaucht.“

Besprechung des Haushaltsplans

Mit den Unterlagen im Auto hatte sich der Stellvertretende UWG-Fraktions-Vorsitzende am Freitag gegen 18 Uhr auf den Weg von Höveringhausen zur „Antoniushütte“ in Eisborn gemacht. Der Grund: Unter seiner Leitung sollte gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen der Haushaltsplan für das Jahr 2018 besprochen werden.

Unterstützt von Bürgermeister Hubertus Mühling, Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus und Michael Bathe, Leiter des Fachbereichs 1, musste das Zahlenwerk akribisch aufgearbeitet werden. Dazu kam es aber vorerst nicht, denn ohne Thomas Busche wollte die Fraktion nicht mit der Arbeit beginnen, zumal die Ratsmitglieder nicht wussten, was mit ihrem UWG-Fraktions-Vize passiert war.

Polizei schnell vor Ort

Die Ungewissheit und Spannung in der „Antoniushütte“ endete erst, als sich Thomas Busche telefonisch von der Unfallstelle in der Grübeck bei seinen Fraktionsmitgliedern meldete, um ihnen mitteilte, was passiert war. Danach ging alles recht schnell.

„Ich war erstaunt, wie schnell die Polizei vor Ort war“, lobte Thomas Busche die Ordnungshüter aus Menden. Da auch der Jagdausübungsberechtigte kurz nach dem Unfall auf der Grübecker Straße eintraf und sich um die Entsorgung des toten Wildschweines kümmerte, konnte die Klausurtagung mit einer Verspätung von einer Stunde beginnen. Die Folge: Erst gegen 23 Uhr traten die UWG-Fraktions-Mitglieder ihre Heimfahrt an.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik