GARBECK

Wofür Garbecks Schützen 20.000 Euro ausgeben wollen

Blick in die Versammlung

Blick in die Versammlung

Foto: Alexander Lück

Garbeck.   Die alte Vogelstange muss mittelfristig renoviert werden. Da entschieden sich die Garbecker gleich für einen Neubau.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Garbecker Schützen bekommen eine neue Vogelstange. Ob schon zum diesjährigen Fest oder erst im kommenden Jahr, das bleibt zunächst offen. Genauso wie die Frage, ob der vom Vorstand geplante Anbau an die Halle zur Lagerung für Tische und Bänke realisiert wird.

Ein Anbau ginge deutlich ins Geld, hieß es. Angedacht hat der Vorstand einen Raum neben den Außentoiletten der Halle von ungefähr 50 Quadratmetern. Im Moment befinden sich die Tische und Bänke in der Halle, müssen bei verschiedensten Anlässen hin und her bewegt werden.

Auch andere Lösungen wie eine Fertiggarage, ein Container oder die Anmietung eines Raumes außerhalb der Halle wurden vorgeschlagen. Bis zur nächsten Generalversammlung im Herbst wird der Vorstand Pläne mit Kostenschätzungen ausarbeiten und zur Abstimmung stellen.

Weiter fortgeschritten sind da die Planungen für eine neue Vogelstange. Sie ist bereits bestellt. Mit einer Höhe von 16 Metern wird sie gut drei Meter niedriger ausfallen als die alte. Gleiche Abmessungen wären nicht zu finanzieren gewesen. Auch so „wird es schon teurer als geplant“, sagte Brudermeister Hubertus Schulte. Erst auf Nachfrage aus der Versammlung nannte der Vorstand eine Größenordnung von über 20.000 Euro. Oberst Manfred Schwermann: „Für nächstes Jahr bekommt die alte Stange sowieso keine Genehmigung mehr, wir müssten auf jeden Fall die Seil- und Hebetechnik erneuern.“ Weil auch das alte Fundament Risiken berge, käme eine Renovierung der alten Vogelstange am Ende wahrscheinlich fast genauso teuer. Ausdrücklich nicht möchte der Vorstand eine mobile Vogelstange. „Die neue Vogelstange wäre ein Aushängeschild für Garbeck“, versicherte Schulte. Die alte Anlage hat für 2019 noch grünes Licht. Wie schnell der Bau kommt, hängt auch der Bürokratie ab.

Zur Finanzierung der großen Summe möchte der Vorstand alle Garbecker Schützenbrüder um eine finanzielle Unterstützung bitten. Wenn von fast 900 Mitgliedern 500 zum Beispiel zehn Euro gäben, wäre das schon eine große Unterstützung, rechnete Manfred Schwermann vor, der vor allem auf viele kleine Beträge setzt.

Kompanie für Jungschützen

Eine Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen. Sie sehen nun auch die Möglichkeit zur Gründung einer Jungschützenkompanie für die 16- bis 24-jährigen Vereinsmitglieder vor. Für diese gibt es laut Oberst Manfred Schwermann um die 20 Interessenten, die dann in Zukunft eigenständig innerhalb des Vereins auftreten wollen.

Die Getränkepreise beim Garbecker Hochfest bleiben unverändert. Der Eintritt zum Fest am Samstagabend kostet weiter sechs Euro. Der Getränkepreis bleibt mit 1,40 Euro stabil.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben