Gericht

„Zugeschlagen wie Hunde mit Tollwut“

Foto: Kurt Michelis

Vor der 2. Großen Strafkammer im Landgericht Arnsberg hat der Mann ausgesagt, der am 12. Februar 2016 Opfer des brutalen Duos geworden ist.

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Er kennt den Angeklagten flüchtig. „Er hat mal bei mir Renovierungsarbeiten durchgeführt.“ Nachdem sie sich fast zwei Jahre nicht über den Weg gelaufen seien, habe der Beschuldigte vor seiner Tür gestanden und 20 Euro gefordert. Er habe die Summe aber nicht gezahlt, so der Zeuge.

„Wie Verrückte“

Am Tattag habe er morgens die Tür geöffnet, dann sei „wie wild“ auf ihn eingeschlagen worden. „Pausenlos auf meinen Kopf. Die haben zugeschlagen wie Hunde mit Tollwut, wie Verrückte“, so das Opfer. Er sei gefesselt und geknebelt worden – das alles für 200 Euro und ein Mobiltelefon. Der Mann erlitt schwere Verletzungen, unter anderem Gehirnblutungen und Rippenbrüche. Er lag einige Tage auf Intensivstation. Als im Landgericht das medizinische Gutachten vorgelesen wird – darin heißt es, dass er „im Zustand der Bewusstlosigkeit in absoluter Lebensgefahr“ geschwebt habe – bricht der Mann in Tränen aus.

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