Festival der Künste

Auftakt der Ruhrtriennale erfolgt im Audimax der Ruhr-Uni

Die Mezzosopranistin Tora Augestad wirkt bei der Auftaktproduktion im Audimax mit.

Die Mezzosopranistin Tora Augestad wirkt bei der Auftaktproduktion im Audimax mit.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Ruhrtriennale startet am 21. August in die 2. Spielzeit von Stefanie Carp. Der Auftakt des Festivals erfolgt in Bochum.

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Die Triennale-Saison 2019/20 wird am Mittwoch, 21. August, in Bochum eröffnet. Das gab Intendantin Stefanie Carp gestern bei der Programmvorstellung bekannt.

Allerdings ist der Spielort nicht wie üblich die Jahrhunderthalle, sondern der Audimax der Ruhr-Universität. Erstmals wird der große Hörsaal mit/durch eine Triennale-Aufführung künstlerisch verfremdet. Die Kreation „Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend“ von Christoph Marthaler und Stefanie Carp widmet sich im musikalischen Zentrum verschiedenen von den Nazis aus Prag und Wien vertriebenen und ermordeten Komponisten wie Pavel Haas, Viktor Ullmann Laks und Fritz Kreisler.

Gegenwart und Zukunft

Die Musik der Verfemten erklingt in einem imaginierten Parlament, in dem Abgeordnete Reden aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der Gegenwart und der nahen Zukunft halten. Der Audimax verwandelt sich in ein fiktives zukünftiges Weltparlament, in dem die Zuschauer/innen aus der Gegenwart und einer erkennbaren Zukunft auf ein zerstörtes Europa blicken.

Die Uraufführung ist ausverkauft, weitere Vorstellungen am 22.,24., 25., 28., 29., 30., 31. August sowie am 1. September. Tickets (10 bis 80 Euro) unter www.ruhrtriennale.de

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