Schlager-Kneipe

Ballermann im Bermudadreieck findet nicht nur Freunde

Dirndl und Lederhose sind im „Schulz“ die Dienstkleidung für das Personal. Im Bermudadreieck ist eine Kontroverse um die „Die neue Schlagerbar“ entbrannt.

Dirndl und Lederhose sind im „Schulz“ die Dienstkleidung für das Personal. Im Bermudadreieck ist eine Kontroverse um die „Die neue Schlagerbar“ entbrannt.

Foto: Joachim Hänisch

Bochum.  Ballermann im Bermudadreieck: In der neu eröffneten Schlagerkneipe „Schulz!“ wird zu Hütt’n-Hits gefeiert. Das löst nicht nur helle Freude aus.

Ballermann im Bochumer Bermudadreieck? Geht das? „Klar!“, sagt Irfan Karakurt. Am Kerkwege, gegenüber der Bermuda-Institution Intershop, eröffnete der Bochumer Geschäftsmann das „Schulz!“ (benannt nach dem Rülpser-Ritual). Täglich ab 17 Uhr gibt’s Hütt’n-Hits, Maßbier und Trinkspiele. Das Personal bedient in Dirndl und Lederhosen. Bezahlt wird in einer eigenen „Schulz“-Währung.

Der 42-jährige Betreiber ist zuversichtlich: „Wir füllen eine Marktlücke auf Bochums Ausgehmeile. Nur bei uns kann man richtig Party machen und auf den Tischen tanzen. Auch Junggesellenabschiede sind herzlich willkommen.“

Kritik: Solch ein Laden gehört nichts in Dreieck

Doch es wird auch zunehmend Kritik laut. „Feiern gut und schön. Aber stilvoll bitte, in Clubs und Bars. Solch ein Laden hat im Dreieck nichts zu suchen!“, schimpfen die langjährigen Bermuda-Besucher Bernd (43) und Doris Grimberg (46) im WAZ-Gespräch.

Irfan Karakurt hält dagegen: „Wer entscheidet, was ins Dreieck gehört und was nicht? Passen etwa Shisha-Bars hierher?“ Er will den „Service“ noch ausweiten: In einer eigenen Party-Zone im Kellergeschoss können auch Strip-Shows gebucht werden.

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