Kohlenpott-Cup

Beim Bahnengolf im Volkspark zählen Spaß und Ausdauer

Für Bahnengolferin Stefanie Dohm ist der Kohlenpott-Cup ein ganz besonderes Turnier: Als Anfängerin nimmt sie zum ersten Mal daran teil.

Für Bahnengolferin Stefanie Dohm ist der Kohlenpott-Cup ein ganz besonderes Turnier: Als Anfängerin nimmt sie zum ersten Mal daran teil.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Bochum-Langendreer.  Seit 27 Jahren richtet der BGSC Bochum das beliebte Turnier in Langendreer aus. Spieler aus ganz NRW lassen auf der Anlage ihre Bälle flitzen.

Die Minigolf-Anlage im Volkspark Langendreer war Austragungsort des traditionellen Kohlenpott-Cups. Am Turnier im Bahnengolfsport nahmen Mannschaften aus ganz NRW teil. Im Schatten der Bäume im Volkspark Langendreer fand am gestrigen Sonntag die Neuauflage des Kohlenpott-Cups statt, den der BGSC Bochum 1978 ausrichtet. „Seit 27 Jahren findet das Traditionsturnier bei uns auf der Anlage statt“, berichte Vorsitzender Alfred Pöppe und konnte dabei Spieler aus Essen, Dortmund und Gelsenkirchen begrüßen. Die weiteste Anreise hatten Teilnehmer aus Bielefeld, die auf den 18 Turnierspielanlagen in drei Runden beim Kohlenpott-Cup antraten.

„Die Dreier-Teams werden ausgelost, und wir wollen dabei die Mannschaften mischen“, erläutert Pöppe. Dadurch entstehen Austausch und Gemeinschaft, wie Claudia Holdenberg und Gabriela Säwert vom BGSC Bochum bestätigen. Die beiden Spielerinnen sind seit mehreren Jahren dabei. „Uns gefällt vor allem der Zusammenhalt im Verein“, erläutert Claudia Holdenberg und Gabriela Säwert ergänzt: „Wir trainieren drei bis vier Mal wo Woche, vor Turnieren wie heute täglich.“

Ein ganz besonderes Turnier ist der Kohlenpott-Cup für Stefanie Dohm. Denn sie ist nach eigenen Worten „Anfängerin“ und bestritt gestern ihr erstes Turnier. Daher war für sie vieles neu. „Aber ich fühle mich gut, das Spielen und die Kameradschaft im Verein machen Spaß.“

Turniere fordern Körper und Geist

Der professionelle Bahnengolfsport erfordert von den Sportlern Höchstleistungen. „Bei jedem Parcours laufen die Sportler eineinhalb Kilometer, und es werden neun Runden gespielt“, erläutert Alfred Poppe. „Dafür sind Ausdauer und Konzentration gefordert – das geht nur durch gutes Equipment und regelmäßiges Üben.“ Das ist auf dem Gelände des BGSC Bochum für Vereinsmitglieder kostenlos, aber auch Neulinge können sich versuchen.

„Minigolf ist für jedermann geeignet und soll vor allem Spaß machen. Bahnengolf ist eine Sportart mit Turnieren und Meisterschaften – auch wenn sie weniger bekannt ist“, ergänzt Pöppe. Gemeinsam mit seinen Vereinsmitgliedern freut er sich besonders, dass die erste Mannschaft des Vereins den ersten Platz in der Kreisliga erspielt hat und nun um den Aufstieg in die Bezirksliga kämpft.

Im letzten Jahr stellte der BGSC sowohl den Sieger im Einzelwettbewerb als auch den Mannschaftssieger beim Kohlenpott-Cup. Und ein weiterer Sieger steht bereits jetzt fest: Die Tradition des Kohlenpott-Cups im Volkspark Langendreer geht im nächsten Jahr weiter.

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