Baugenehmigungen

Beim Zuwachs an Baugenehmigungen ist Bochum spitze

Das Symbol für Neubauten: Der Richtspruch des Poliers hoch oben vom Gerüst.

Das Symbol für Neubauten: Der Richtspruch des Poliers hoch oben vom Gerüst.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Stadt Bochum legt im Vergleich zu anderen nordrhein-westfälischen Kommunen deutlich zu. Vor allem mehr Einfamilienhäuser wurden genehmigt.

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Die landesweit mit Abstand größte prozentuale Zunahme bei Baugenehmigungen verzeichnet Bochum beim Vergleich vom ersten Halbjahr 2019 zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, wurden demnach in Bochum in den ersten sechs Monaten des Jahren 100 Baugenehmigungen für neue Wohngebäude erteilt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es gerade 26 Gebäude, das macht einen Anstieg um 284,6 Prozent aus. Mit 80 Gebäuden stellten dabei die Einfamilienhäuser den größten Anteil. Es gab 15 Mehrfamilien- und fünf Zweifamilienhäuser. Den zweitstärksten Anstieg verzeichnet Oberhausen: um immerhin 194,1 Prozent, von 17 auf 50 Baugenehmigungen.

Viele neue Wohnungen durch Umbauten

Zwar gibt es in Nordrhein-Westfalen Städte, mit mehr Baugenehmigungen in absoluten Zahlen etwa Düsseldorf (141), Essen (107), Köln (168) oder Dortmund (169), doch beim Anstieg der Baugenehmigungen liegt Bochum vorn. Interessant ist auch eine andere Zahl. In Bochum kletterte die Zahl von durch Um- oder Ausbauten neu entstandenen Wohnungen von acht auf 84 in diesem Jahr, eine Zunahme um 950 Prozent.

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