A40

Bergbauschacht verzögert A40-Arbeiten am Dreieck Bochum-West

Die Verfüllarbeiten an einem Bergbauschacht werden den Ausbau am Dreieck Bochum-West um circa vier Wochen verzögern.

Die Verfüllarbeiten an einem Bergbauschacht werden den Ausbau am Dreieck Bochum-West um circa vier Wochen verzögern.

Foto: Gero Helm / WAZ FotoPool

Bochum.   Rund vier Wochen verzögern die Verfüllarbeiten eines alten Bergbauschachtes an der Wattenscheider Straße die Arbeiten am Autobahndreieck Bochum-West. Doch davon unberührt sind die geplanten Teilöffnungen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein rund 150 Meter tiefer ehemaliger Zechenschacht im Bereich der Wattenscheider Straße muss mit Spezialbeton verfüllt werden. Da die Gefahrenstelle direkt unter dem Gleisbett der Straßenbahnlinie 302 liegt, wird die von der Deutschen Montan-Technik (DMT) durchgeführte Maßnahme mit einem speziellen Lasermessgerät überwacht.

Wie Rolf Witte, Projektleiter von Straßen-NRW für den Ausbau des Autobahndreiecks Bochum-West mitteilt, führt diese Maßnahme zu einer Zeitverzögerung von rund einem Monat. Die Verschwenkung der Straßenbahnstrecke kann erst dann erfolgen, wenn die Verfüllarbeiten, spätestens in der nächsten Woche abgeschlossen sein werden.

Rund 150 Meter tief ist dieser sogenannte Blindschacht, der etwa 60 Meter unter der Straßenoberfläche beginnt und ursprünglich verschiedene Abbaustrecken miteinander verbunden hatte. Die Erkundungen hatten ergeben, dass der Schacht mit einem Durchmesser von rund 5,50 Meter bereits zum Teil eingestürzt war. Eine akute Gefahr für den Verkehr hätte nicht bestanden, so jedenfalls Rolf Witte.

Weitere Teileröffnungen folgen

In den nächsten Tagen, so Witte, werden weitere Teilabschnitte des künftigen Autobahndreiecks für den Verkehr freigegeben. Dies betreffe die Anbindung des Donezkringes. Konkret heißt das, dass vermutlich noch in dieser Woche die direkte Fahrt vom Ring auf die A 40 sowohl in Richtung Essen als auch in Richtung Dortmund freigegeben wird. Ebenfalls kurz vor der Öffnung sei der Anschluss von der Wattenscheider Straße direkt auf die A 40 Richtung Essen.

Hier muss zur Zeit noch eine umständliche Schleife über die Hansastraße gefahren werden. Als letzter Abschnitt wird die Verbindung über die rund 18 Meter hohe Verbindungsbrücke aus Richtung Dortmund auf die künftige A 448 (Stadtring) eröffnet.

Derzeit laufen bereits die Arbeiten auf der nördlichen Fahrbahn der A 40. Der Verkehr läuft über die südlichen Fahrstreifen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (13) Kommentar schreiben