Lust auf lecker

Bochum: Auf Pizza-König folgt das neue Restaurant „Giuseppe“

Giuseppe Frascona (re.) und Giuseppe Vinelli führen das ehemalige „Amalfi“ an der Gerberstraße unter ihrem gemeinsamen Vornamen fort.

Giuseppe Frascona (re.) und Giuseppe Vinelli führen das ehemalige „Amalfi“ an der Gerberstraße unter ihrem gemeinsamen Vornamen fort.

Foto: Jürgen Stahl

Bochum.  Das „Amalfi“ ist seit 2018 Geschichte. Nun wird das italienische Restaurant im Bochumer Gerberviertel wieder belebt: Das „Giuseppe“ hat eröffnet.

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Eine Legende nahm Abschied: Mit Sergio Naclerio ging 2018 Bochums dienstältester Pizzabäcker in Rente. 1967 hatte der Neapolitaner Bochums erste Pizzeria „Vesuvio“ an der Kortumstraße eröffnet. Ab 2009 führte er das „Amalfi“ an der Gerberstraße. Seine herzhaft-knackigen Pizzen nach Familienrezept waren ein Gedicht.

Der Patrone genießt den Ruhestand. Das „Amalfi“ heißt jetzt „Giuseppe“. Der Name liegt nahe. Denn zwei Giuseppes führen das Lokal und die italienische Tradition im Gerberviertel seit Oktober fort. Giuseppe Frascona hat reichlich Erfahrung. Fast 30 Jahre war er im Restaurant „L’Anfora“ an der Dorstener Straße in Hamme beschäftigt. Mit Giuseppe Vinelli wagt er nun erstmals den Schritt in die Selbstständigkeit.

Reger Zulauf in Bochums neuem „Italiener“

Die ersten Wochen zeigen: Die beiden Giuseppes haben ihre Bewährungsprobe als eigene Chefs bestanden. Rege ist der Zulauf, nicht nur von ehemaligen „Amalfi“-Stammgästen, sondern auch von weiteren Freunden der italienischen Küche, die „den Neuen“ testen wollen.

Das Urteil, so ist zu hören, fällt meist positiv aus. Zwar gibt es deutlich gemütlichere und stimmungsvollere Italiener. Das solide Essen zu fairen Preisen lässt das eher nüchterne Ambiente aber schnell vergessen. Zur Einstimmung empfehlenswert: die Antipasti-Platte nach Art des Chefs, die auch für zwei Personen taugt (11,50 Euro). Die Giuseppe-Pizzen (ab 6,50 Euro) reichen locker-fluffig an die Güte des Vorgängers heran. Und auch bei den Pasta- (ab 7,50 Euro), Fleisch- (ab 14,50 Euro) und Fischgerichten (ab 19,50 Euro) stimmen Qualität und Quantität. Nicht verpassen: das Tiramisu-Dessert zum Finale (5,50 Euro).

In Kürze soll die erfreulich übersichtliche Karte um monatlich wechselnde Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen Italiens erweitert werden. Daran hätte ganz sicher auch Sergio Naclerio seine Freude.

Giuseppe, Gerberstraße 2, 0234/23 99 80 11, www.giuseppe-bochum.de, täglich von 12 bis 14.30 Uhr und ab 18 Uhr geöffnet; mittwochs Ruhetag.

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