Programm-Tipps

Bochum: Kultur an der Ruhr-Universität zeigt sich vielfältig

Universitätsmusikdirektor Nikolaus Müller vor der Klais-Orgel im Audimax der Ruhr-Universität.

Universitätsmusikdirektor Nikolaus Müller vor der Klais-Orgel im Audimax der Ruhr-Universität.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Bochum.  Im Schwerpunkt „Musik“ steht die Aufführung von Bachs Weihnachtsoratorium im Mittelpunkt. Daneben gibt’s Kunst und einen Theaterabend

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(Breiten)kultur an der Ruhr-Universität, dafür steht vor allem auch das Musische Zentrum. Zumal in der Adventszeit ist der Terminkalender im MZ gut gefüllt. Was wird in Bochum geboten?

Musik, Theater und Kunst sind die Sparten, die aufgerufen werden, wobei sicherlich die Aufführung des Bach’schen „Weihnachtsoratoriums“ am 17. Dezember der Höhepunkt sein dürfte.

Zuvor steht am Montag, 9. Dezember, aber noch das nächste Lunchtime Concert auf dem Spielplan. Um 13.15 Uhr heißt es wieder bei freiem Eintritt „30 Minuten Orgelmusik zur Mittagszeit“, zu Gast ist Simon Daubhäußer (Dortmund), der auf der Klais-Orgel im Audimax Werke von Mozart, Brahms und Bach anstimmt. In der folgenden Woche (16.12.) ist Christian Groß aus Leipzig der Solist beim Mittagskonzert. Es steht unter dem Motto „Licht im Dunkeln“, vorgestellt werden Kompositionen von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms sowie eigene Improvisationen.

Musik von Bach erklingt in Bochum

Für Dienstag, 17. Dezember, hat Universitätsmusikdirektor Nikolaus Müller das Weihnachtskonzert angesetzt (Audimax, 20 Uhr). Geboten werden die Teile I bis III von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium BWV 248. Es musiziert das Kammerensemble der Ruhr-Uni, Solisten sind Johanna Halsch (Sopran), Susanne Langner (Alt), Christoph Pfaller (Tenor) und Stephan Heinemann (Bass).

Eintrittskarten (15/erm. 10 Euro) sollte man sich im Vorverkauf sichern, VVK-Stellen sind die Touristinfo, Huestraße 9 (0234/963020), und der Infopoint im Foyer Universitätsverwaltung auf dem Campus (0234/32-25700).

Ein zweiter Schwerpunkt im Programm des Musischen Zentrums ist die Sparte Theater auf der Studiobühne. Hier feiert am Freitag (13.) und Samstag, 14. Dezember, die Inszenierung „Iwein: eine Aventüre und noch mehr“ Premiere. Geboten wird ein Spiel nach dem mittelalterlichen Roman von Hartmann von Aue. „Wer an das Gute und Rechte sein Herz wendet, dem folgen Glück und Ansehen“ - mit diesen Worten leitet Hartmann seinen Text aus dem späten 12. Jahrhundert ein. Der beispielhafte Ritter Iwein gewinnt große Ehre, verliert sie und erlangt sie auf besserem Wege wieder zurück. Doch was ist der gute und rechte Weg?

Auf eigenwillige Weise

Das Theaterstück macht sich auf der Suche nach der Antwort auf diese Frage selbstständig und spielt dabei auf eigenwillige Weise mit einem der beliebtesten Werke des deutschsprachigen Mittelalters. Regie führt Martin Wilke (19.30 Uhr, Eintritt frei).

Fehlt noch der Bereich Bildende Kunst, das dritte Standbein im Musischen Zentrum. Dazu gehört aktuell die Ausstellung „Naturstudien - gezeichnet und gemalt“, die bis Ende des Jahres im Tropenhaus-Foyer des Botanischen Gartens besucht werden kann.

Eindrücke aus der Natur

Zu sehen sind Arbeitsergebnisse eines Seminars des Musischen Zentrums im Rahmen des Optionalbereichs, bei dem Studierende und Mitarbeiter der RUB unter Anleitung der Künstlerin Ortrud Kabus ihre Natur-Eindrücke künstlerisch umgesetzt haben. Die Schau ist täglich von 9 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Ausstellung im Foyer-Bereich

Eine weitere Präsentation ist der jährliche „Überblick“, in dem Absolventen des MZ Raum für die Vorstellung ihrer Exkursionsergebnisse bekommen. Zu sehen sind Zeichnungen, Malerei, Grafik, Objekte und Keramik, die Vernissage findet am Freitag, 6. Dezember, um 19 Uhr im Foyer des Musischen Zentrums statt (Eintritt frei). Die „Überblick“-Exposition ist anschließend vom 7. bis 22. Dezember und dann wieder vom 4. bis 8. Januar 2020 zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 21 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.

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