Volkstrauertag

Bochumer gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt

Gedenken auf dem Blumenfriedhof in Bochum.

Gedenken auf dem Blumenfriedhof in Bochum.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Am Volkstrauertag kamen Bochumer am späten Nachmittag auf dem Blumenfriedhof zusammen.

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Zahlreiche Bochumer kamen am späten Sonntagnachmittag zum gemeinsamen Gedenken des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Blumenfriedhof zusammen, um an die Opfer von Krieg und Gewalt zu erinnern. Zuvor hatten Schülerinnen und Schüler der Hildegardis- und der Goethe-Schule eine zentrale Gedenkfeier in der Aula der Hildegardis-Schule gestaltet.

Auf dem Blumenfriedhof wurden auf dem Gräberfeld von Zwangsarbeitern aus der ehemaligen Sowjetunion Blumen und Kränze niedergelegt. Außerdem wurden dort zwei besondere Gedenkstelen eingeweiht, die Thyssenkrupp Steel gespendet hat.

„Nur wer sich erinnert, kann aus der Vergangenheit lernen, um eine bessere Zukunft zu gestalten“, so Sabine Maaßen, Arbeitsdirektorin der Thyssenkrupp Steel Europe AG. „Wir bei Thyssenkrupp sind uns dieser Verantwortung bewusst und bauen jetzt und in Zukunft auf Werte, wie Offenheit, Toleranz und Vielfalt.“

Die feierliche Übergabe der Stelen findet am 17. November im Rahmen des Volkstrauertags statt. Das Totengedenken sprach Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD), die Kranzniederlegung wurde begleitet von Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften.

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