Arschbomben-Wettbewerb

Bochumer Kinder sollen die Angst vor dem Wasser verlieren

Flugphase:

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Foto: STEFAN AREND

Bochum.   50 Kinder nahmen im Südbad Bochum-Linden an den 12. Arschbombenmeisterschaften teil. Sie sollen dadurch die Angst vor dem Wasser verlieren.

Diese Resonanz macht Hoffnung. Die Freunde des Südbads in Linden freuten sich über das große Interesse an ihrer zwölften Sprungmeisterschaft. 50 Kinder waren gekommen, um auf dem Ein- und Dreimeterbrett die perfekte Arschbombe zu präsentieren.

Aufwärmrunde und Probesprünge

Nach einer Aufwärmrunde im Becken folgten die ersten Probesprünge. Die seien wichtig um sicher zu gehen, dass alle Kinder schwimmen können, so Peter Reinirkens der Vorsitzende des Fördervereins. Schwimmen zu lernen sei für viele Kinder heute nicht selbstverständlich und der Schwimmunterricht in der Schule reiche oft nicht aus. Deswegen seien die Schwimmvereine gefordert. „Die Kinder sollen die Angst vor dem Wasser verlieren“, sagte Reinirkens. Mit der Arschbombenmeisterschaft wolle der Verein für die Kinder neue Anreize schaffen, damit sie häufiger das Schwimmbad besuchen.

Dafür sollte auch der aufblasbare Erlebnis-Parkour sorgen, den die Helfer nach der Siegerehrung ins Wasser ließen.

Obwohl die Arschbombe nicht unbedingt eine typische Disziplin im Schwimmunterricht ist, hatten viele Kinder eine gute Sprungtechnik. „Man muss sich einfach ganz klein machen, dann klatscht es am meisten“, sagte der elfjährige Fynn Fieseler. Zwei Durchgänge gab es für jede Sprunghöhe. Mit jedem Sprung schienen die Kinder mutiger zu werden und probierten besondere Sprünge wie die „Yogi Arschbombe“ aus. Dabei klatschten sie wie im Schneidersitz auf das Wasser. „Wichtig ist eine gute Haltung und dass das Wasser möglichst hoch spritzt,“ so Silke Skroch aus der Jury. Sie ist Schwimmlehrerin und bewertete die Sprünge der Kinder.

Besonders beliebt war neben der typischen Arschbombe der einbeinige „Anker“. Den beherrscht auch die Siegerin Joleen Quinsten. Sie belegte vom Einmeterbrett den zweiten und vom Dreimeterbrett den ersten Platz. Dafür erhielt sie den Wanderpokal der Arschbombenmeisterschaft, auf den ihr Name graviert werden soll und einen Familien-Gutschein für das Planetarium. Über seinen Preis freute sich auch Esam Kachib. Für den dritten Platz bekam er eine Zehner-Karte, die er in allen Bochumer Schwimmbädern einlösen kann.

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