Polizei

Mit mehr als 100 statt 50 km/h: Polizei Bochum stoppt Raser

Die Polizei stoppte einen Raser auf der Wattenscheider Straße.

Die Polizei stoppte einen Raser auf der Wattenscheider Straße.

Foto: Michael May / IKZ Michael May

Bochum.  In der Nacht zum Mittwoch hat die Bochumer Polizei auf der Wattenscheider Straße einen Raser gestoppt. Er fuhr doppelt so schnell wie erlaubt.

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In der Nacht zum Mittwoch (22.) hat die Bochumer Polizei auf der Wattenscheider Straße in Höhe der Ausfahrt der A 40 einen Raser gestoppt. Die Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Wattenscheid war gegen 0.20 Uhr auf einen BMW mit schwedischen Kennzeichen aufmerksam geworden. Vor einer Roten Ampel rollte der Pkw vor und zurück - augenscheinlich, so die Polizei, „spielte“ der Fahrer mit der Kupplung.

Der Fahrer machte ruckartige Lenkbewegungen

Als die Ampel auf Grün sprang, beschleunigte das Fahrzeug sehr stark und bog nach links auf die Wattenscheider Straße in Richtung Hamme ab. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Bereich 50 km/h. Die Polizei nahm die Verfolgung des schwarzen BMW auf. Dazu schaltete die Polizei das Anhaltesignal und damit auch die Kamera des Streifenwagens ein. Der Fahrer raste inzwischen mit mehr als 100 km/h in Richtung Hamme, machte ruckartige Lenkbewegungen und missachtete an zwei Ampeln das Rotlicht.

Erst in Höhe der Hausnummer 79 schien der Fahrer (30) das zusätzlich eingeschaltete Blaulicht bemerkt zu haben und beendet seine gefährliche, viel zu schnelle Fahrt.

Die Beamten schrieben eine Anzeige wegen der „grob verkehrswidrigen und rücksichtlosen Fortbewegung als Kfz-Führer zur Erreichung einer höchstmöglichen Geschwindigkeit“ (§ 315d StGB) und stellten den Führerschein sowie den Wagen des 30-Jährigen sicher.

Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich

Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich konnte der 30-Jährige die Wache wieder verlassen.

Die Ermittler aus dem Bochumer Verkehrskommissariat bitten zu Bürozeiten unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Hinweise von Zeugen, die die gefährliche Fahrt beobachtet haben bzw. gefährdet oder behindert worden sind.

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