Christliches Krankenhaus

Christliches Krankenhaus Bochum: Entscheidung dauert an

In Bochum soll ein Christliches Krankenhaus entstehen. Eine Entscheidung vom Katholischen Klinikum und der Augusta-Stiftung gibt es nicht.

In Bochum soll ein Christliches Krankenhaus entstehen. Eine Entscheidung vom Katholischen Klinikum und der Augusta-Stiftung gibt es nicht.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Bochum.  Es gibt keine Neuigkeiten zum Christlichen Krankenhaus Bochum. Obwohl sich Katholisches Klinikum und Augusta-Stiftung längst entscheiden wollten.

In Bochum soll ein großes christliches Krankenhaus entstehen – das Katholische Klinikum und die Evangelische Stiftung Augusta wollen kooperieren. Diese Nachricht machte im Januar die Runde, Mitte des Jahres sollte alles entschieden sein. Trotzdem gibt es noch nichts Neues.

„Wir befinden uns weiter in Gesprächen, in die die jeweiligen kirchlichen Stiftungsaufsichten mit eingebunden sind“, teilt Hendrik Schöpper, Referent der Geschäftsführung der Evangelischen Stiftung Augusta mit. Zur vorangegangenen Berichterstattung gebe es keinen neuen Sachstand.

Es gibt noch keine Entscheidung

Heißt: Eine Entscheidungen der Stiftungen und Kirchen, die Eigentümer sind, gibt es immer noch nicht. Dabei erwartete Prof. Christoph Hanefeld, medizinischer Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Bochum, im Januar eine Entscheidung „in den nächsten drei bis vier Monaten“. Das wäre im April oder Mai gewesen. Doch auch ein Sprecher des Katholischen Klinikums sagt nur: „Wir führen weiterhin Gespräche.“

Wann es Neuigkeiten gibt – dazu äußert sich erstmal niemand. Obwohl sich im Januar beide Seiten positiv zeigten. „Beide Häuser sind der Auffassung, dass eine Zusammenarbeit sehr sinnvoll ist“, so Hanefeld. Augusta-Geschäftsführer Thomas Drathen ergänzte, dass eine Notwendigkeit zum Schulterschluss für ihn angesichts immer größer werdender Krankenhaus-Verbünde klar gegeben sei.

Räumliche Nähe der Kliniken verspricht Vorteile

Auch die räumliche Nähe der Kliniken (Augusta, St. Elisabeth, St. Josef) verspreche enorme Vorteile. Welche, das sagte Drathen damals aber nicht: „„Wir sind bei unseren Gesprächen bewusst noch nicht in die Tiefe gegangen“, so der Stand Anfang des Jahres. Perspektivisch müsste es laut Hanefeld aber um die Frage gehen, ob in Zukunft jeder Standort alles vorhalten müsse. Hierbei spreche er von einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren.

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