Musik

Christopher Cross überzeugt in Bochum mit Herz und Stimme

Christopher Cross (hier ein Archivbild) überzeugte im Bochumer Ruhrcongress.

Christopher Cross (hier ein Archivbild) überzeugte im Bochumer Ruhrcongress.

Foto: dpa

Bochum.  Mit Christopher Cross gastierte ein ehemaliger US-Hitlieferant im Bochumer Ruhrcongress. 450 Besucher genossen einen tiefenentspannten Abend.

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Sein größter Erfolg „Ride like the Wind“ ist bald 40 Jahre alt. Doch Christopher Cross hat nichts an Charisma und Stimmvolumen eingebüßt. Das bewies der Texaner am Dienstagabend im Ruhrcongress.

450 Besucher genossen ein Konzert, wie es tiefenentspannter kaum sein kann. Dabei durfte man durchaus gespannt sein, was der Hit-Lieferant der frühen 80er Jahre mit fünf Top-20-Platzierungen in den USA im gereiften Alter von 68 Jahren live zu bieten hat. Antwort: eine ganze Menge.

Kompositionen wirken zeitlos

Beseelt, anfangs beinahe ehrfürchtig lauscht das Publikum den zeitlos wirkenden Kompositionen zwischen Softrock, Jazz und Rhythm’n’Blues, die Christopher Cross mit seiner formidablen Band intoniert. Gänzlich unprätentiös, mit Baskenmütze und legerem Hemd, will er so gar nicht dem Klischee eines Popstars genügen. Er lässt allein seine warme, hohe Stimme sprechen. Die hat einen derart hohen Wiedererkennungswert, dass man bei seinen Songs im Radio bis heute sofort weiß: Richtig, Christopher Cross.

„Sailing“, „Arthur’s Theme“ (einst mit seinem Idol Burt Bacharach geschrieben), „Never be the same“ oder – zum Finale – „Ride like the Wind“: Der Ruhrcongress feiert mit Standing Ovations einen Musiker, dessen Lieder ins Herz gehen. Und dort bleiben. Mindestens noch weitere 40 Jahre.

WAZ-Wertung: 4 Sterne

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