Millionen-Projekt

Das Wattenscheider Lohrheidestadion soll modernisiert werden

Stadion und Umfeld sollen umgebaut werden.

Stadion und Umfeld sollen umgebaut werden.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Wattenscheid-Leithe.  Für rund 41 Millionen Euro soll das altehrwürdige Lohrheidestadion kräftig modernisiert werden. Diesen Plan verfolgt die Stadt.

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Das Stadion könnte so nicht nur zur Topadresse für Meisterschaften des Deutschen Leichtathletik-Verbandes aufsteigen, sondern auch eine multifunktionale Eventstätte für kulturelle und andere nichtsportliche Veranstaltungen wie Tagungen, Firmen- und private Treffen werden.

Der Ausschuss für Sport und Freizeit gab am Freitag einstimmig grünes Licht, die dafür notwendigen Schritte einzuleiten. Der Vorhaben wird am 3. Dezember auch in der Bezirksvertretung Wattenscheid vorgestellt.

Das Geld für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes hat die Stadt Bochum allerdings nicht. Und deshalb betonte Sportdezernent Dietmar Dieckmann, dass die Stadt sich das „nur leisten kann, wenn das Land NRW hier ganz maximal mit einsteigt“. SPD und CDU erklärten, an diesem neuen Zukunftskonzept für das Stadion maßgeblich mitgewirkt zu haben.

Neue Haupttribüne, Aufwärmanlage und Umkleide

Gerrit Binz vom Institut für Sportstättenberatung stellte im Ausschuss das Nutzungs- und Baukonzept sowie die Kostenschätzung vor. Stadion und Umfeld würden in vieler Hinsicht umgebaut, so würde unter anderem im Westen nach dem Abriss der alten Tribüne eine neue Haupttribüne gebaut. Die Leichtathletikanlagen würden optimiert, das teils marode Umkleidegebäude neu gebaut, eine neue „Aufwärmanlage“ und Stellplatzanlage sind vorgesehen. Die Turnhalle soll erhalten bleiben. Rot-Weiß Leithe bekäme so eine Kunstrasenanlage, die durch eine Unter- oder Überführung im Radwegbereich mit dem Stadion verbunden würde.

Gerrit Binz rät der Stadt zu einer „Totalunternehmervergabe“ über einen EU-weiten Teilnahmewettbewerb, um ein festes Budget einzuhalten. In rund 28 Monaten könne der Umbau realisiert werden. Rund 700 Parkplätze seien direkt vor Ort möglich, in dem „dezentralen Parkkonzept“ sind es etwa 2400. Die CDU-Fraktion betonte, dass vor allem auch die problematische Stellplatzsituation zu berücksichtigen sei.

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