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Dirk Schmidt will in Wetter Bürgermeister werden

Dirk Schmidt, Bürgermeisterkandidat für Wetter; (Bildmitte) stellte sich am Wochenende dem CDU-Stattverband in Wetter vor und warb beim dortigen Seefest schon einmal um Wähler.

Dirk Schmidt, Bürgermeisterkandidat für Wetter; (Bildmitte) stellte sich am Wochenende dem CDU-Stattverband in Wetter vor und warb beim dortigen Seefest schon einmal um Wähler.

Foto: WP

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Bochum.„Warum nicht“, habe er sich kurz gefragt und dann Ja gesagt. Dirk Schmidt (39), CDU-Vertreter im Bochumer Rat, will Bürgermeister werden - in Wetter an der Ruhr.

Am vergangenen Wochenende, an dem er übrigens Geburtstag feierte, hatte sich Schmidt den CDU-Stadtverbandsmitgliedern in Wetter vorgestellt und danach die Nähe zu den Bürgern in der Ruhrstadt gesucht. Beim dortigen Seefest tauchte er in die Menge, machte sich bekannt, schüttelte Hände.

Am 22. September findet in Wetter/Ruhr neben der Bundestagswahl auch die Kommunalwahl statt - anders als in den meisten NRW-Kommunen. Am kommenden Donnerstag will die CDU in Wetter ihren Kandidaten Schmidt offiziell küren.

Wahlkampfkonzept steht noch nicht komplett

Der in Wattenscheid wohnende Kommunalpolitiker geht nach dem derzeitigen Stand der Dinge als einer von drei Kandidaten und gegenwärtig als Außenseiter an den Start. Er tritt aber auch demonstrativ als Optimist an: „Ich bin da guter Dinge. Was kann mir schon passieren?“ Eigentlich habe er in seiner Karriereplanung eine Bürgermeister-Kandidatur „erst später auf der Rechnung gehabt“, erklärt er gegenüber der WAZ. Und er sei schon ein wenig stolz, dass er von auswärtigen Christdemokraten gefragt wurde, ob er nicht in Wetter in den Ring steigen wolle.

Seine Konkurrenten in Wetter sind der derzeit amtierende SPD-Bürgermeister Frank Hasenberg, dem vor Ort die größten Wahlchancen zugerechnet werden, und Karen Haltaufderheide, die als Grüne Kommunalpolitikerin in Wetter gut vernetzt ist.

Sein Wahlkampfkonzept steht noch nicht komplett. Drei von sechs bis zehn Themen, mit denen er punkten will, hat er bereits am Wochenende thematisiert: die Lage für die Einzelhändler vor Ort, ein Straßenumbau-Projekt und die Hebung des touristischen Potenzials in Wetter. Er arbeite an seinem Programm und fragte beim ersten offiziellen Auftritt in Wetter, wo die Bürger der Schuh drückt. Nach Wetter ziehen werde er wegen der Kandidatur nicht: „Das kann ich mir gar nicht leisten.“ Er könne nicht in volle Wahlkampfkostentöpfe greifen.

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