Mobilität

E-Scooter-Anbieter Circ expandiert nach Wattenscheid

Safety first – auch bei der E-Scooter-Fahrt in Wattenscheid. Seit drei Wochen finden sich im Wattenscheider Zentrum Elektroroller des Anbieters Circ.

Safety first – auch bei der E-Scooter-Fahrt in Wattenscheid. Seit drei Wochen finden sich im Wattenscheider Zentrum Elektroroller des Anbieters Circ.

Foto: Roland Weihrauch / dpa

Bochum-Wattenscheid.  So umstritten E-Scooter sind – für die Anbieter ist Bochum ein attraktiver Markt. Nach Wattenscheid wagt sich bisher nur ein Verleiher.

Der E-Scooter-Anbieter Circ bietet nun auch in Wattenscheid E-Roller zum Verleih an. Seit etwa drei Wochen können Fußfaule mit den orangenen Elektrorollern durch das Wattenscheider Zentrum flitzen.

Unter den drei E-Roller-Verleihern in Bochum, Lime, Circ und Tier Mobility, ist Circ der erste, der sein Verbreitungsgebiet nach Wattenscheid ausdehnt. Die Aufnahme des Betriebs sei „in Abstimmung und enger Absprache mit der Stadt“ erfolgt, teilte Circ-Sprecher Fabian Lebersorger mit.

Teil dieser Absprache waren auch besondere Verbotszonen, die über die sogenannte Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung hinausgehen. E-Roller dürften beispielsweise nicht auf Grünanlagen oder Fluchtwegen abgestellt werden, teilte die Stadt auf Anfrage von Bezirksbürgermeister Manfred Molszich (SPD) mit.

Die Wattenscheider reagierten in den sozialen Medien skeptisch auf das zusätzliche Fortbewegungsmittel. Die Roller würden im Weg herumliegen und so gerade im Dunkeln zur gefährlichen Stolperfalle werden.

Die Facebook-Nutzer beschwerten sich über herumliegende Roller am Wattenscheider Rathaus, in der Hagenstraße sowie im Ortsteil Günnigfeld.

Die Anbieter Lime und Tier Mobility beschränken ihr Angebot bisher auf die Bochumer Innenstadt. „Derzeit ist es zu kalt für eine Ausweitung des Gebiets. Es kann aber sein, dass sich das im Sommer ändert“, sagt Florian Anders vom Anbieter Lime. David Krebs vom Konkurrenten Tier Mobility erklärt, eine Ausweitung des Angebots auf weitere Stadtgebiete in Bochum sei in Zukunft für Tier „sehr gut vorstellbar“.

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