Nacht der Industriekultur

Extraschicht macht in Bochum an vier Spielstätten Station

Blick auf den beleuchteten Fiege-Brauhof.

Blick auf den beleuchteten Fiege-Brauhof.

Foto: Kai Kitschenberg

Bochum.  Die lange Nacht der Industriekultur lädt am 29. Juni zur „Extraschicht“ ein. In Bochum sind vier bewährte Akteure mit von der Partie.

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Es ist eines DER Highlights im Jahreskalender des Ruhrgebiets: Die Extraschicht, die lange Nacht der Industriekultur. Diesmal findet sie am Samstag, 29. Juni, statt. Bochum ist wieder mit von der Partie.

Vier Spielorte machen die Nacht zum Tag: die Jahrhunderthalle, die Brauerei Moritz Fiege, das Industriemuseum Zeche Hannover sowie das Eisenbahnmuseum Dahlhausen. Wie in den Vorjahren laden die Spots mit einem abwechslungsreichen Programm zum Entdecken, Entspannen und Genießen ein.

Die Jahrhunderthalle als eines der Vorzeigeprojekte des Strukturwandels präsentiert einmal mehr Musikgenuss, Rundgänge durch die Unterwelten der ehemaligen Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins sowie Ruheinseln, in denen man zu Musik entspannen kann. Auf bequemen Kissen kann man auch die beleuchtete, filigrane Deckenkonstruktion der stählernen Riesenhalle auf sich wirken lassen. Das Klavier-Festivals Ruhr bringt Nachwuchstalente an den Start, die mit Klassik-Klängen stimmungsvoll unterhalten.

Vergangenheit und Zukunft

Die Privatbrauerei Moritz Fiege bietet auf dem Firmengelände an der Moritz-Fiege-Straße Lichtkunst, Musik, Brauerei-Erkundungen und Biergenuss. Die Inszenierung der Künstler von „Leucht-werk“ verwandelt den Brauhof in ein schimmerndes Kunstwerk. Liegestühle laden zum Relaxen ein.

Das Industriemuseum Zeche Hannover setzt zur Extraschicht Impulse, wenn Vergangenheit und Zukunft aufeinandertreffen: Feuerstellen am Förderturm bieten Gelegenheit zum Tratschen und Erinnern. Hier ist Zeit für Dönekes von Bergleuten und ehemaligen Gastarbeitern. Mit dem Aktionstheater Freier Vogel und den Comedians Helmut Sanftenschneider, Özgür Cebe und Martin Fromme darf gelacht werden.

Welt von Dampf & Eisen

Eine Zeitreise in die Welt von Dampf & Eisen ermöglicht das Eisenbahnmuseum Dahlhausen. Auf 70.000 Quadratmetern werden 120 Schienenfahrzeuge von 1853 bis zur Gegenwart präsentiert. Fürs Hauptprogramm der Extraschicht sorgen traditionell die Schülerinnen und Schüler der Theodor-Körner-Schule mit Musik- und Theateraufführungen sowie einer Ausstellung von Schülerarbeiten aus dem Bereich der Kunst- und Mediengestaltung.

Ausführliche Infos und Kartenvorbestellung auf www.extraschicht.de

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