Bäder

Freibad Werne: Wasser-Welten laden zum Bürgerdialog ein

 Das Freibad in Werne soll modernisiert werden – trotz fehlender Fördermittel. Die Wasser-Welten laden jetzt zu einer Bürgerinformation ein.

 Das Freibad in Werne soll modernisiert werden – trotz fehlender Fördermittel. Die Wasser-Welten laden jetzt zu einer Bürgerinformation ein.

Foto: Foto: Sascha Kreklau

Werne.  Im September soll es eine Informationsveranstaltung geben. Betreiber hält an einer Modernisierung des Freibads fest. Land gibt keine Fördermittel.

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Die Wasser-Welten GmbH Bochum halten an der Modernisierung des Freibads in Bochum-Werne trotz des von der Landesregierung abgelehnten Förderantrags fest.

Zurzeit erarbeitet die Bochumer Bädergesellschaft einen alternativen Sanierungsplan, der noch in diesem Jahr den Gremien vorgestellt werden soll. Um die Werner Bürger in die Planungen einzubeziehen und mit den verschiedenen Interessengemeinschaften in Dialog zu treten, laden die Wasser-Welten Bochum am 9. September zu einer Informationsveranstaltung ein. Sie beginnt um 17 Uhr im Erich-Brühmann-Haus, Kreyenfeldstraße 32.

Nachricht schlägt hohe Wellen

Die Nachricht, dass das Land keine Fördermittel für die Sanierung des Freibades in Werne bereit stellt, schlägt hohe Wellen. Die Bürgerinitiative „Freibad-Fans“ setzt sich vehement für den Erhalt des Bades ein. Sie fordert zudem mehr Bürgerbeteiligung. Unterstützung erhalten die Freibad-Fans durch die Politik. Die setzt sich seit längerem für eine Informationsveranstaltung mit „echter Bürgerbeteiligung“ ein. Nach einem entsprechend lautenden Antrag von Rot-Grün in der Bezirksvertretung Ost hatte der Chef der Wasser-Welten, Berthold Schmitt, dies zugesagt.

Insgesamt 12 Millionen Euro hatten die Wasser-Welten, eine Stadt-Tochter, die die städtischen Bäder betreibt, für die Sanierung des Freibades in Werne veranschlagt. Mit eingerechnet waren die 2,875 Millionen Euro Fördermittel.

75-Meter-Becken wird verkürzt

Von dem Geld sollte das alte Eingangsgebäude abgerissen und durch ein neues, nur zweigeschossiges Gebäude mit Tiefgarage und vermietbaren Fitness- und Quartiersräumen ersetzt werden. Zudem muss die Technik erneuert und der Untergrund verfüllt werden. Aus Kostengründen ist geplant, das 75-Meter-Becken um 25 Meter zu reduzieren. An dem generellen Sanierungsplan wollen die Wasser-Welten festhalten. Er wird nur jetzt, ohne Förderung, eine Nummer kleiner ausfallen.

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