Honoraraffäre

Hellen zahlt Sparkasse Geld für McCartney-Konzert zurück

Das Konzert von Paul McCartney hat bis heute nicht stattgefunden.

Das Konzert von Paul McCartney hat bis heute nicht stattgefunden.

Foto: ap

Bochum.   Nach den Stadtwerken kündigt auch die Sparkasse die Zusammenarbeit mit Sascha Hellen auf: Das Geldinstitut löst den Sponsoring-Vertrag für das geplante Konzert mit Paul McCartney auf.

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Im Rahmen seiner Reihe „Herausforderung Zukunft“ hatte der Medienberater zugesichert, den Ex-Beatle in den Ruhr-Congress zu holen. Dafür soll er Berichten zufolge einen Vorschuss von 60 000 Euro kassiert haben.

Der Auftritt hat bis heute nicht stattgefunden. Im Zuge der Stadtwerke-Affäre setzte die Sparkasse im Dezember eine Frist. Bis Ende Februar sollte Hellen „belegen, dass die Konzertveranstaltung wie geplant im Jahre 2013 stattfindet“.

Gestern lief die Frist aus. „Einvernehmlich“, so heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, verständigten sich die Sparkasse und Hellen auf eine Vertragsauflösung. „Dies beinhaltet auch die vollständige Rückzahlung des im Vorfeld geleisteten Vorschusses“, so die Sparkasse.

Stadtwerke verlangen Rückerstattung

Sascha Hellen kündigt gleichwohl an, „am Herausforderung Zukunft-Konzert festzuhalten“ und darüber „zum gegebenen Zeitpunkt zu informieren“. Auf die Unterstützung seines gleichfalls langjährigen Partners Stadtwerke muss er dabei verzichten. Wie berichtet, verlangt der Energieversorger von Hellen die Rückerstattung aller Vorauszahlungen, für die keine Gegenleistung erbracht wurde.

Die Rede ist von 200 000 Euro – darunter 95 000 Euro, die die Stadtwerke bereits 2009 für das McCartney-Konzert überwiesen hatten.

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