Bis zu 28 Grad

Hoch "Norbert" beschert dem Ruhrgebiet Sommertage im April

Bei den aktuellen Temperaturen wird wohl auch in den Eisdielen im Ruhrgebiet eine Menge los sein.

Bei den aktuellen Temperaturen wird wohl auch in den Eisdielen im Ruhrgebiet eine Menge los sein.

Foto: Ingo Otto

Bochum.   Die Temperaturen im Ruhrgebiet steigen dank Hoch "Norbert" am Donnerstag auf sommerliche 28 Grad. Am Wochenende wird es hingegen wechselhafter.

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Das Wetter im April gibt einen Vorgeschmack auf den Hochsommer: Das Hochdruckgebiet "Norbert" sorgt in den kommenden Tagen für viel Sonnenschein und oft auch sommerliche Höchstwerte. Bereits am Mittwoch zieht es viele bei rund 26 Grad in die Cafés auf ein kühles Getränk oder ein Eis.

Am Donnerstag (19.) sollen in Bochum, Witten, Hattingen und im restlichen Ruhrgebiet 28 Grad erreicht werden. "Vielleicht reicht es irgendwo an einer Station auch für knapp 30 Grad", sagt Fabian Ruhnau, Kachelmann-Meteorologe aus Bochum.

"Ab 25 Grad Temperatur spricht man von einem meteorologischen Sommertag." Ein solcher Sommertag wird höchstwahrscheinlich auch der Freitag: "Es wird dann zwar nicht mehr ganz so warm wie am Donnerstag, aber um die 25 Grad sind möglich", so Ruhnau.

Am Wochenende wird es wechselhafter

Im Ruhrgebiet könnten am Mittwoch, Donnerstag und Freitag die höchsten Temperaturen in ganz NRW erreicht werden: "Das liegt an dem Südost-Wind, der vom Bergischen Land und dem Sauerland herzieht." Die Temperaturen würden zehn bis zwölf Grad über den Mittelwerten für den April liegen.

Die Hitze-Phase sei jedoch am Wochenende vorerst beendet: Es wird kühler. "Wir müssen uns auf wechselhaftes Wetter mit ein paar Wolken einstellen", sagt der Wetterexperte. Wahrscheinlich bleibe es am Samstag bei 19 bis 20 Grad aber überwiegend trocken. Am Sonntag sei Regen möglich.

Bis Anfang Mai Nachtfrost möglich

Vor genau einem Jahr war es deutlich kühler: Am 19. April 2017 wurden in Bochum maximal 7,8 Grad erreicht. "In der Nacht auf den 20. April 2017 sank die Temperatur auf - 3 Grad", sagt Fabian Ruhnau. Den Nachtfrost überstanden viele Pflanzen nicht. Hitze-Rekorde wurden im Jahr 2007 erreicht: Am 15. April meldete die Wetterstation aus Herten 30,2 Grad.

Ein Kälteeinbruch sei für die nächsten Tage nicht zu erwarten. Allerdings könnten die Werte Ende April wieder sinken: "Bis Anfang Mai ist Nachtfrost möglich."

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