Street-Food-Markt

Kulinarische Erlebnisse verzücken Gäste auf dem Fiege-Areal

Leckerschmecker. Hildegard Hansmann-Machula verteilt beim Street-Food-Markt auf dem Fiege-Areal Probierportionen am Käsekompass-Stand.

Leckerschmecker. Hildegard Hansmann-Machula verteilt beim Street-Food-Markt auf dem Fiege-Areal Probierportionen am Käsekompass-Stand.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Bochum.  Ein Wochenende für Leckerschmecker. 27 Food-Trucks und Verkaufsstände locken Besucher auf das Fiege-Areal in Bochum.

Food-Festivals sind im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde und feiern Erfolge. So auch der Street-Food-Markt der „Food-Lovers“, den es nach einigen Jahren im Bermuda seit 2017 in den Fiege-Brauhof verschlagen hat.

27 Wagen warten mit ihren Händlern auf hungrige Besucher. Beim Betreten des Geländes schlägt das Herz des Käse-Liebhabers sofort schneller: Cornelia Langreck und Hildegard Hansmann-Machula warten mit liebevoll drapierten Käsewürfeln am Stand vom „Käsekompass“. Sie sind im Auftrag der Landesvereinigung der Milchwirtschaft vor Ort, um für regionale, kleine Betriebe zu werben.

Käse aus Ennepetal

Sie arbeiten beide selbst in der Landwirtschaft, sind also nicht nur Verbraucher, sondern auch Erzeuger: „Über die Internetseite vom Käsekompass kann man den nächsten Hofladen ausfindig machen, der regionalen Käse verkauft“, so Langreck. Und die Region ist durchaus „käsereich“. Die beiden Landwirtinnen begeistern die Hungrigen beispielsweise mit kräftigem Käse aus der Kluterthöhle in Ennepetal.

Wenig am Hut mit Käse hat Chantal Müntjes. Die 21-Jährige betreibt zusammen mit ihren Eltern den „CheVegan“ Food-Truck. Bereits zum dritten Mal sind sie beim Bochumer Street-Food-Markt dabei und können sich über viel Begeisterung freuen: Vor allem der „Jackfruit-Burger“ erfreut die kulinarischen Geschmäcker. Das Patty auf Basis einer Frucht aus Indien, das laut Müntjes „nach Omas altem Frikadellen Rezept“ gewürzt ist, steht herkömmlichen Pattys in nichts nach.

Hanna ist extra hergekommen, um Burger und Pommes von „CheVegan“ zu genießen: „Es schmeckt einfach zu gut. Ich finde es toll, dass es hier wenigstens einen veganen Stand gibt. Außerdem mag ich die coole Atmosphäre durch die Brauerei. Als Pott-Kind fühlt man sich hier wohl.“

Auch etwas für den süßen Zahn

Auch der süße Zahn kann beim Food-Markt auf seine Kosten kommen: Ob mit den sogenannten „Poffertjes“, die nach holländischem Original-Rezept aus Buchweizenmehl in kleinen runden Formen gebacken werden und aussehen wie eine Mischung aus Pfannkuchen und Kaiserschmarrn – oder bei „Malleks Gourmeträume“, wo man sizilischem Gebäck namens Cannoli oder süßem, französischen Nougat aus Montelimar frönen kann.

Für die Gesundheitsbewussten gibt es Früchtebrot, das aus Nüssen und Trockenobst in Formen gepresst wurde. Und allen, denen das zu abgehoben ist – konnten auch ganz nach deutscher Art Pommes, Grillsteak und ein kaltes Bier genießen.

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