Image-Kampagne

Launige Werbung für die Hochschulstadt Bochum

Die beiden Studentinnen Michelle Sikora (v.) und Leonie Krelaus sind für Bo-Marketing bei der Kampagne für den Hochschulstandort Bochum aktiv.

Foto: Dietmar Wäsche

Die beiden Studentinnen Michelle Sikora (v.) und Leonie Krelaus sind für Bo-Marketing bei der Kampagne für den Hochschulstandort Bochum aktiv. Foto: Dietmar Wäsche

Bochum.   Univercity, der Verbund der Hochschulen, startet eine Image-Kampagne. Motto: Studieren und Leben in Bochum lohnt. Plakate hängen ab Dienstag.

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Die Motive ähneln sich. Das ist so gewollt. Schließlich geht es bei einer Kampagne um den Wiedererkennungswert. Im Hintergrund sind Gebäude wie das Schauspielhaus oder Landmarken wie der Tippelsberg zu erkennen, im Vordergrund lächeln junge Menschen in die Kamera. Dazu gibt es Texte wie diese: Wie Berlin. Nur größer. Bochum. Oder: Wie Heidelberg. Nur jünger. Bochum. Oder auch: Wie Aachen. Nur breiter. Bochum. Da muss man drauf kommen.

Um die Vergleiche mit anderen, bei Studenten sehr beliebten Städten, aber geht es. Und darum, dass Bochum da eben nicht schlechter abschneidet. Zum Beispiel, dass es an den Bochumer Hochschulen zusammen mehr Studiengänge als in Aachen gibt, die Stadt da also „breiter“ aufgestellt ist.

Aufholbedarf im Image-Vergleich

Mit der aktuellen Kampagne „#ichstudierhier“ wirbt Univercity Bochum, der Verbund der Hochschulen der Stadt, durchaus selbstbewusst für den Hochschulstandort Bochum. Von Dienstag (7.) an hängen fünf Motive (Aachen, Berlin, Heidelberg, Köln, München) in Bochum. Ab Anfang des nächsten Jahres werden sie dann auch in diesen Städten und weiteren hängen. „Im bundesweiten Ranking der Hochschulstädte spielt Bochum in der ersten Liga“, sagt Johanna Löwen, bei Bo-Marketing zuständig für Univercity. „Die Stadt befindet sich unter den Top Ten der Hochschulstädte in Deutschland. Im Image-Vergleich mit bei Studieninteressierten beliebten Städten hat Bochum aber noch Aufholbedarf.“ Dabei ist es, so will es die Kampagne vermitteln, „als Ort zum Studieren und Leben die richtige Wahl. Die Stadt bietet viele Argumente, die einfach überzeugen.“

Unter anderem eben: Mehr als 250 Studiengänge an neun Hochschulen; bezahlbares Leben und Wohnen vor Ort; spannende Freizeitangebote in Bochum und in der Metropole Ruhr. Das sind die Erklärungen, die zur Kampagne gehören. Sie enden mit: Bochum lässt keine Wünsche offen.

Studenten machen Werbung in sozialen Netzwerken

Leonie Krelaus und Michelle Sikora, beide 22 und Studentinnen an der RUB, sollen das belegen. Sie bespielen zusammen mit weiteren Studenten die sozialen Netzwerke: Facebook, Instagram, Twitter. „Wir zeigen echte Storys, echte Bilder“, sagt Leonie Krelaus. „Wir wollen Insiderinformationen weitergeben und auch den Studenten, die bereits hier studieren, zeigen, wie toll diese Stadt oder die RUB ist.“ Bei einem Hinweis im Internet geht es zum Beispiel darum, dass man in Bochum auch Sonntags zur Uni gehen kann: „Der Botanische Garten hat immer auf.“

„Bochum ist ein toller Ort und wir sagen das mit einem gewissen Stolz“, sagt dazu Mario Schiefelbein, Geschäftsführer von Bo-Marketing. „Wir wissen, dass wir gut sind. Jetzt müssen das die anderen auch noch wissen.“

>>> Bo-Marketing rechnet mit Reaktionen

  • Bo-Marketing rechnet mit Reaktionen der Städte, in denen die Image-Plakate hängen werden. „Die gab es auch aus den Städten, die wir mit der Städte-Kampagne besucht haben“, sagt Bo-Marketing-Geschäftsführer Mario Schiefelbein.

  • Univercity möchte mit der Kampagne aber nicht nur junge Menschen hier hinlocken, sondern auch nach Ende des Studiums hier halten.

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