Karneval

Mädels im Partymodus: Jecker Start in die tollen Tage

In Jacks Partyzentrale feierten die Mädels von „Fitness-Tina“ Hellwig (li.) ausgelassen Weiberfastnacht.

Foto: Dietmar Wäsche

In Jacks Partyzentrale feierten die Mädels von „Fitness-Tina“ Hellwig (li.) ausgelassen Weiberfastnacht. Foto: Dietmar Wäsche

Tausende Bochumer haben ausgelassen den Start der tollen Tage gefeiert. Weiberfastnacht gehörten die Clubs und Kneipen dabei den Mädels.

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Tinas „Party-Mäuse“ finden reichlich Futter. Im Jacks haben die acht Mädels zu vorgerückter Stunde mächtig Spaß beim Menstrip. Na ja: zumindest an dem, was von dem Ausziehboy inmitten der Möhnen auf der Tanzfläche zu erspähen ist.

Martina (genannt „Fitness-Tina“) Hellwig und die Frohnaturen ihrer Gymnastikgruppe lassen es krachen. So wie Tausende weitere Karnevalsfreunde, die zur Weiberfastnacht in die tollen Tage starteten.

Streifzug mit der WAZ durch die Nacht

Der WAZ-Streifzug durch die City-Kneipen am Donnerstag widerlegte einmal mehr die Mär, die allermeisten Bochumer hätten mit der Narretei nichts an der Kappe:

  • Fiege-Kläppken an der Luisenstraße: kein Durchkommen bei den Wirten Reiner und Conny Gaede (sie als schmuckes Funkenmariechen), die mit dem Zapfen ob all der durstigen und sangesfreudigen Kehlen kaum nachkommen.
  • Hufeisen am Hellweg: Volle Hütte bei Claudia Schrecker (als Batgirl), die die bald 50 Jahre alte Karnevalstradition ihrer legendären Mutter Lis fortführt.

Das Beste kommt noch

  • Brinkhoffs am Brüderweg: Statt Stones und Led Zeppelin laufen Brinks und die Höhner. Das Bermuda-Urgestein macht auf närrisch. Die Gäste machen mit.
  • Jacks an der Ferdinandstraße: Erst spät füllt sich die Partyzentrale mit Feen, Cowgirls und einer sonnenbebrillten Polizistin. Die lässt ihren Charme, der Menstripper seine Muskeln spielen. Kicher, kreisch! Im Karneval darf frau das.

Dabei kommt das Beste noch. Erst mit dem Biwak und Mummenschanz sowie den Umzügen in Wattenscheid und Linden (siehe „Jecke Ecke“ unten) läuft das närrische Bochum zur Hochform auf. Und mit ihm das Dreigestirn, in dem Prinzessin Birgit I. Müller eine heftige Erkältung zum Glück rechtzeitig überstanden hat. 1700 Kilometer haben das Trio und seine Adjutanten (darunter der dreijährige Justus) in den letzten Wochen zurückgelegt.

Quer durchs Land, bei 90 Auftritten, überzeugten sie als Botschafter des Frohsinns. Und das in einzigartiger Weise: „Keine andere Stadt im Revier hat ein weibliches Dreigestirn. Kein Wunder, dass unsere Mädels überall der Hingucker sind“, sagt Bernd Lohof, Vorsitzender des Festausschusses Bochumer Karneval, und freut sich, dass der flotte Dreier zugesagt hat, auch in der Session 2018/19 das Zepter zu schwingen.

Auch an den guten Zweck wird wieder gedacht. Seit dem Sessionsstart am Elften im Elften verkaufen Birgit I., Jungfrau Christiane I. (Bausen) und Bäuerin Petra II. (Lohof) eine stilvolle Rose als Anstecker. Ihr Ziel: einen vierstelligen Betrag für die „Menschen(s)kinder“ einzunehmen. Ziel erreicht: Am Dienstag wird der Erlös in der Kinderklinik an die Elterninitiative behinderter Kinder übergeben.

„Das geht nie vorbei“, schmettert das Dreigestirn im Sessionslied. Einspruch: Am Aschermittwoch ist auch in Bochum alles vorbei. Bis dahin: Man tau!

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