Imagekampagne

NRW-Gäste sollen Bochum beim „Dinner for ten“ lieben lernen

Heinz Bruns vom Haus Kemnade war der erste Koch, der das „Dinner for ten“ zubereitete. Im Bergbaumuseum servierte er den Gewinnern der BO-Marketing-Kampagne Erbsensuppe und Zander.

Heinz Bruns vom Haus Kemnade war der erste Koch, der das „Dinner for ten“ zubereitete. Im Bergbaumuseum servierte er den Gewinnern der BO-Marketing-Kampagne Erbsensuppe und Zander.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Bochum.  Zehn „Dinner for ten“ werden jetzt in Bochum aufgetischt. Die Bochum Marketing GmbH startet eine Imagekampagne mit Essen an ungewöhnlichen Orten.

Bermudadreieck, Schauspielhaus, Starlight Express: Stephan Tomaszewski und seine Freundin Lara Huethorst (beide 27) haben Bochum schon häufig besucht. Auch das Bergbaumuseum ist beiden nicht fremd. Dass sie inmitten des Museums an einer festlich gedeckten Tafel dinieren, ist für die Dortmunder indes ebenso neu wie für die übrigen acht Gäste des Abends. Möglich macht’s eine Aktion der Bochum Marketing GmbH. Titel: „Dinner for ten.“

Imagekampagne läuft seit drei Jahren

Was macht Bochum aus? Wo liegen die Stärken unserer Stadt? Antworten soll seit drei Jahren eine Kampagne von BO-Marketing liefern. Die Stadtwerber haben vier Schwerpunkte ausgemacht, die mit jährlichen Aktionen befeuert werden. Bundesweit propagiert wurde Bochum bereits als „Hotspot der Live-Kultur“ (2016 mit Bus-Touristen aus Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart), als „Talentschmiede im Ruhrgebiet“ (2017 mit Kurzfilm-Gastspielen in München, Bremen und Bonn) und den „Shootingstars der Wissensarbeit“ (2018 mit drei aufstrebenden High-Tech-Unternehmen als mediale Aushängeschilder).

Werbung für „Großstadt mit Lebensgefühl“

Nun, als vierte und letzte PR-Aktion, soll die „Großstadt mit Lebensgefühl“ in den Fokus gerückt werden. Die Idee: Gäste aus ganz NRW entdecken Bochum bei außergewöhnlichen Essen. Zehn an der Zahl. Jeweils mit zehn Teilnehmern. Zubereitet von heimischen Top-Köchen. Aufgetischt an Orten, „an denen man normalerweise weder essen würde noch dürfte“, so BO-Marketing-Chef Mario Schiefelbein.

Weit über das Ruhrgebiet hinaus wurde seit dem Frühjahr für die „Dinner for ten“ geworben. Im Internet (u.a. auf den Portalen der Funke Mediengruppe). Im Radio. Auf Plakaten. Sogar auf Lastwagen mit XXL-Werbeträgern. 1121 Bewerbungen trafen ein. Inzwischen stehen sämtliche 50 Gewinner (jeweils mit Begleitung) fest. Sie alle, hofft Schiefelbein, werden ebenso wie die begleitenden Blogger und ein Filmteam als „BOtschafter“ fungieren und von Bochum als City mit Herz und Geschmack künden.

Deftige Erbsensuppe und Knifften

Das funktionierte zum Auftakt hervorragend. Im Bergbaumuseum kredenzte Heinz Bruns vom Haus Kemnade ein thematisch passendes Drei-Gänge-Menü mit deftiger Erbsensuppe und Knifften sowie Zander aus der Ruhr. Die Gewinner reisten u.a. aus Oberhausen, Mülheim, Gelsenkirchen und Dortmund an. So wie Stephan Tomaszewski und Lara Huethorst, die das „Dinner for ten“ als „Mega-Idee“ loben: „gerade auch, weil sich die Gäste zuvor nicht kennen. Damit haben wir hier im Revier ja kein Probleme“.

„Ein spannendes Projekt“, meint auch Britta Freis. Die Geschäftsführerin der Stiftung Bochumer Symphonie fungierte im Bergbaumuseum als Gastgeberin – ebenso wie weitere neun „authentische Bochumer Typen“ (Schiefelbein), die mit den Besuchern Platz nehmen und über ihre Arbeit und unsere Stadt erzählen.

Auch Bochumer lassen es sich schmecken

Übrigens: Auch Bochumer zählen in den nächsten drei Wochen zu den Gewinnern. Sie waren bei der Verlosung selbstverständlich nicht ausgeschlossen, betont BO-Marketing. Ein wenig Eigenwerbung kann ja nicht schaden.

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