Verkehrskontrolle

Polizei staunt über Fahrrad mit Motor der Marke Eigenbau

Dieses Fahrrad mit Motor wurde am Montag von der Polizei an der Castroper Straße entdeckt.

Dieses Fahrrad mit Motor wurde am Montag von der Polizei an der Castroper Straße entdeckt.

Foto: Polizei Bochum

Bochum.  Bei einer Verkehrskontrolle wurde ein Fahrrad mit selbst gebautem Motor entdeckt. Die Polizei: „Das ganze Fahrrad ist abenteuerlich.“

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Fahrräder mit Motorunterstützung gehören mittlerweile zum üblichen Straßenbild, doch während einer Schwerpunktaktion der Polizei am Montag fuhr ein ganz spezielles Exemplar an einem Kollegen der Motorradstaffel an der Castroper Straße vorbei. Ein provisorischer Motor - laut Polizei vermutlich aus einem Rasenmäher ausgebaut - ließ das Fahrrad nach eigenen Angaben bis zu 30 Stundenkilometer schnell fahren.

„Das ganze Fahrrad ist abenteuerlich“, sagt die Polizei. Dem Fahrer, einem 34-jährigen Bochumer, erwartet nun unter anderem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabenordnung. Der Motor wurde noch vor Ort teilweise demontiert.

Auch der Güterverkehr wurde kontrolliert

Dieser Verstoß war einer von 466, die die Polizei bei der Schwerpunktaktion gegen Verkehrssünder geahndet hat. Mitarbeiter des Zolls, des Bundesamtes für Güterverkehr und der Unteren Abfallwirtschaftsbehörde der Stadt unterstützten die Polizei.

Unter den Verstößen waren unter anderem auch zwei fehlende Umweltplaketten, sieben Mautverstöße sowie zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem wegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz (illegaler Mülltransport).

439 Tempoverstöße, darunter viele an der Tenthoffstraße

In 439 Fällen waren die Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs, auffallend viele Verstöße fielen bei der Messstelle an der Tenthoffstraße in Grumme auf. Diese Kontrollstelle wurde aufgrund eines Bürgerhinweises miteinbezogen.

Neben den Tempomessungen ist auch der gewerbliche Güterverkehr intensiv kontrolliert worden. Sieben Mal wurden die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten, in acht weiteren Fällen war die Ladung der Fahrzeuge falsch gesichert. Alle Fahrzeuge durften ihre Fahrt fortsetzen - nachdem sie umgeladen beziehungsweise nachgesichert haben.

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