Ruhr-Universität Bochum

Ruhr-Uni erhält Millionen für Start-up-Center im Opel-Bau

Die Ruhr-Universität Bochum erhält für ihr im ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude geplantes Start-up-Center knapp 21 Millionen Euro vom Land NRW.

Die Ruhr-Universität Bochum erhält für ihr im ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude geplantes Start-up-Center knapp 21 Millionen Euro vom Land NRW.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Ruhr-Universität Bochum erhält knapp 21 Millionen Euro vom Land. Mit dem Geld sollen auf Mark 51/7 moderne Werkstätten für Gründer entstehen.

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Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Gründeraktivitäten der Ruhr-Universität Bochum (RUB). NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) überreichte RUB-Rektor Axel Schölmerich am Montag in Düsseldorf einen Förderbescheid über 20,8 Millionen Euro.

Wo früher Autos gebaut wurden, sollen künftig kreative Köpfe innovative Start-ups entwickeln: Auf dem Gelände des ehemaligen Opel-Standortes in Bochum-Laer, genauer im ehemaligen Opel-Verwaltungsgebäude, das heute unter dem Namen O-Werk firmiert, will die RUB zusammen mit der Stadt ihre Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ starten.

Ziel ist ein Platz unter den Top 10 der Gründeruniversitäten

„Die Ruhr-Universität Bochum schlägt mit der Worldfactory einen ehrgeizigen Weg ein, die Gründungsaktivitäten zu bündeln, zu verstärken und gezielt auf die Stärken der Universität auszurichten. Ich bin überzeugt, dass sie damit ihr selbst gestecktes Ziel erreichen kann, einen Platz unter den TOP-10-Gründungsuniversitäten in Deutschland zu erreichen.“, sagte Pinkwart.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt will die RUB bekanntlich den neuen Technologiecampus Mark 51/7 entwickeln. Kernstück soll der „Makerspace“ werden - eine Offene Werkstatt mit 1.900 Quadratmetern Fläche. „Die Universität setzt damit ein wichtiges Zukunftssignal für den Wirtschaftsstandort und den erfolgreichen Strukturwandel im Ruhrgebiet“, so Pinkwart.

Fünf moderne Werkstätten für Gründerinnen und Gründer

Geplant seien unter anderem fünf hochmoderne Werkstätten im Bereich Holz, Metallbau und Elektrotechnik, in denen Gründerinnen und Gründer Prototypen herstellen und zur Marktreife entwickeln können. Zur Ausstattung zählen auch Bereiche zur Textilbearbeitung, zur Erstellung von Printprodukten, 3D-Drucker, Lasercutter sowie Experimentierfelder in den Bereichen Virtual und Augmented Reality.

In dem Start-up-Center will die Universität das Potenzial ihrer 20 Fakultäten über alle Phasen des Gründungsprozesses hinweg einbringen – von der Sensibilisierung über die Ideenentwicklung bis hin zum Unternehmensaufbau.

Sechs Gewinner werden vom Land gefördert

Die Bochumer Hochschule gehört zu den insgesamt sechs Gewinnern des Wettbewerbes „Exzellenz Start-up Center.NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen. Die RWTH Aachen, die Universität Paderborn, die Technische Universität Dortmund, die Universität zu Köln und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster erhalten ebenfalls eine Förderung zur Profilierung ihrer Gründeraktivitäten.

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