Digitalisierung

Ruhrgebiet könnte die führende „Smart City“ werden

Speziell die Stadt Bochum ist bei der Digitalisierung „auf einem guten Weg“, so AGV-Hauptgeschäftsführer Dirk W. Erlhöfer. Sie habe sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die erste ‚Gigabit-City’ zu werden.

Speziell die Stadt Bochum ist bei der Digitalisierung „auf einem guten Weg“, so AGV-Hauptgeschäftsführer Dirk W. Erlhöfer. Sie habe sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die erste ‚Gigabit-City’ zu werden.

Foto: Ingo Otto

Bochum.  Ein Gutachten bescheinigt dem Ruhrgebiet gute Voraussetzungen, die digitale Zukunftsregion Europas zu werden. Speziell Bochum sei gut unterwegs.

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Als „Riesenchance für einen fulminanten Aufholprozess im Ruhrgebiet“ hat der Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände (AGV) Ruhr/Westfalen, Dirk W. Erlhöfer, die Digitalisierung bezeichnet. Das Ruhrgebiet habe beste Voraussetzungen, die digitale Zukunftsregion Europas zu werden.

Als städteübergreifende „Smart City“, in der die Bereiche Leben, Wohnen, Arbeiten und Mobilität digital verknüpft würden, könne das Ruhrgebiet für die Industrie oder für Start-up-Unternehmen einen Anreiz bieten, in der Metropolregion zu bleiben oder sich neu niederzulassen. Dafür müsse der Ausbau der flächendeckenden leistungsfähigen Breitbandnetze zur Echtzeitübertragung großer Datenmengen zügig umgesetzt werden.

Anschluss von Gewerbegebieten ans Glasfasernetz

Die Ausgangslage sei „insgesamt gut“, so Erlhöfer und verweist auf ein Gutachten des Instituts der deutschen Wirtschaft. Entscheidend für die Wirtschaft sei, Gewerbegebiete zügig an das Glasfasernetz mit einer Mindestübertragung von 500 Mbit/s anzuschließen.

„Speziell Bochum ist auf einem guten Weg und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die erste ‚Gigabit-City’ zu werden. Das ist ein tolles Signal auch an die Nachbarstädte“, so Erlhöfer. Nur mit einer flächendeckenden Highspeed-Versorgung im Gigabit-Bereich werde das Ruhrgebiet zu den begehrtesten Wirtschafts- und Investitionsstandorten Europas aufschließen können.

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