Tiere

Entwarnung nach dem Pfauenalarm auf der A 31 bei Bottrop

Foto: Ben Birchall / dpa

Bottrop.  Zwei Pfauen waren am Morgen auf dem Seitenstreifen der A31 bei Bottrop gelandet. Die Warnung der Polizei ist aufgehoben: Die Vögel sind weg.

Bottrop. Zwei Pfauen vom Hof von Bauer Burkhard Sagel sind am Morgen auf der A 31 in Fahrtrichtung Bottrop auf dem Seitenstreifen und der rechten Spur in Richtung Bottrop unterwegs gewesen. Inzwischen hat die Polizei die Warnung an die Autofahrer aufheben können: „Die Vögel sind ungescheucht selbst weggelaufen“, sagt eine Sprecherin der Autobahnpolizei Münster. „Wir sind froh, dass sie ohne Unfall von der Autobahn weg sind.“

Die Tiere vom Dahlberg sind in diesem Frühjahr besonders häufig unterwegs. Nach diesem Polizeieinsatz auf der Autobahn denkt Saqel ernsthaft darüber nach, die Pfauen abzugeben. In der Facebook-Gruppe „Kirchhellener Pfau Kalle“ schrieb er: „Jetzt ist Schluss, wer will ein paar Pfauen haben?“

Am Nachmittag hatten sich die Lage um die freiheitsliebende Pfauenfamilie und Bauer Burkhard Sagel wieder entspannt. Die meisten Tiere waren sicher verwahrt. "Es hat sich alles beruhigt. Die beiden Mädels von der Autobahn sind beim Dachdecker Ernst an der Stadtgrenze zu Gladbeck im Pferdestall", berichtete Sagel. "Kalle", das im Dorf bestens bekannte reiselustigste Männchen der Truppe, war sicher untergebracht bei Sagels Nachbarn auf dem Hof Umberg. Zwei waren im Gewerbegebiet Pelsstraße gelandet. Zwei Tier sind allerdings nach der letzten Zählung noch auf freiem Fuß. Ach ja, und Sagel will die Tiere jetzt doch behalten. Zumal ein Anwalt ihn wegen der Haftungsfrage beruhigt hat: "Pfaue gelten als Wildtiere wie ein Fasan."

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben