Energiekosten

Beim Duschen lassen sich Kosten sparen

Claudia Berger und Petra Kerstan von der Verbraucherzentrale stellen die Aktion „Dreh auf und spar!“ vor. Sie geben Tipps, was zu beachten ist.

Claudia Berger und Petra Kerstan von der Verbraucherzentrale stellen die Aktion „Dreh auf und spar!“ vor. Sie geben Tipps, was zu beachten ist.

Foto: Thomas Gödde

Bottrop.   Sparduschkopf, Temperatur drosseln, Duschgang abkürzen: Verbraucherzentrale gibt Tipps

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Was teuer ist mein täglicher Duschgang? Wie kann ich Kosten langfristig einsparen? Die Aktion „Dreh auf und spar!“ der Verbraucherzentrale NRW soll Bürger auf ihren persönlichen Wasser- und Energieverbrauch beim Duschen hinweisen, sie soll Verbrauchern ihr Verhalten bewusst machen. Die Beratungsstelle in Bottrop gibt Tipps, was zu beachten ist. Sie erklärt, welche Einstellungen an den Geräten vorgenommen werden können, und ob eine Neuanschaffung sinnvoll ist.

Warmwasserkosten senken

„Im Haushalt ist der Energieverbrauch, der für warmes Wasser anfällt, sehr hoch. Er kann in einem Drei-Personen-Haushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung bis zu 30 Prozent ausmachen. Dazu trägt das Duschen einen erheblichen Teil bei“, erklärt Energieberaterin Petra Kerstan von der Verbraucherzentrale. „Wir merken häufig in Beratungsgesprächen, dass die Leute gar nicht wissen, womit ihr Wasser eigentlich geheizt wird“, ergänzt sie. Dabei mache der Gerätetyp schon einen erheblichen Unterschied. Der hydraulische Durchlauferhitzer sei in vielen Fällen um einiges teurer als zum Beispiel ein elektrischer. „Der vollelektronische bringt sogar nochmal bis zu 20 Prozent Ersparnis.“

Empfehlung: Sparduschkopf

Das Expertenteam weiß: Strahlregler (Perlatoren) können den Wasser- und den Energieverbrauch stark reduzieren. „Ein Sparduschkopf ist sogar noch sinnvoller. Ein Durchfluss von weniger als neun Litern pro Minute gilt als sparsam. Manche der Modelle kommen sogar bis auf fünf Liter.“ Der Komfort bleibe in jedem Fall erhalten. Der Wasserstrahl würde beim Duschen mit Luft aufgefüllt, der Unterschied sei kaum spürbar.

Die Leiterin der Verbraucherzentrale Bottrop, Claudia Berger, empfiehlt Käufern, auf die angegebene Durchflussmenge zu achten. „Worte wie sparsam oder eco weisen nicht genügend auf die Sparsamkeit hin.“

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