Stadtplakette

Bottroper Stadtrat ehrt neun Bürger mit der Stadtplakette

So sieht die Pllakette der Stadt Bottrop aus. Rechts liegt die passende Anstecknadel dazu. die Plakette hatte der Bottroper Artur K. Führer † erhalten.  

So sieht die Pllakette der Stadt Bottrop aus. Rechts liegt die passende Anstecknadel dazu. die Plakette hatte der Bottroper Artur K. Führer † erhalten.  

Foto: Jörg Nimphius / Stadt Bottrop

Bottrop.  Neun Bottroper Bürger werden für ihre Verdienste um die Stadt mit der Stadtplakette ausgezeichnet. OB Tischler lädt sie zu einer Feierstunde ein.

Oberbürgermeister Bernd Tischler wird in diesem Jahr neun Bürgern die Stadtplakette verleihen. Der Stadtrat zeichnet die Bürgerinnen und Bürger damit aus, weil sie sich um die Stadt verdient gemacht haben. Die Plakette der Stadt Bottrop ist aus Silber und trägt das stilisierte Bottroper Stadtwappen. Ihre Inschrift enthält neben dem Namen der jeweils Geehrten den Passus: Stadt Bottrop - für besondere Verdienste.

Geplant ist, dass der Oberbürgermeister die Auszeichnung zum Ende des Jahres während einer Feierstunde im Kammerkonzertsaal des August-Everding-Kulturzentrums vornehmen wird. Zuletzt hatte der Stadtrat Stadtplaketten Ende 2016 verliehen. Sieben Bürgerinnen und Bürger hatten die Auszeichnung vor drei Jahren erhalten. Vorschlagen können die Auszeichnung entweder der Oberbürgermeister oder ein Drittel der Ratsmitglieder gemeinsam. Der Verleihung der Stadtplakette müssen mindestens zwei Drittel der Ratsmitglieder zustimmen.

Der Ältestenrat hat sich einvernehmlich für die Ehrung ausgesprochen

Der Ältestenrat hatte sich in den letzten Monaten intensiv mit den vorliegenden Vorschlägen auseinandergesetzt und sich einvernehmlich dafür ausgesprochen die neun Bürgerinnen und Bürger mit der Stadtplakette für ihre ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste um die Stadt zu ehren. Der Stadtrat stimmte der Ehrung in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause ohne jede Gegenstimme zu.

Bei den neuen Trägern der Bottroper Stadtplakette handelt es sich um:

Karl Heinz Bugdoll: Ihn zeichnet der Stadtrat als Gründungsmitglied und langjährigen Vorsitzenden der Frühförderung aus. Der Verein bietet Beratung und Hilfe für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen an.

Hermine Dohmen: Sie erhält die Auszeichnung für die Organisation des Krippencafés in der Kirchhellener Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, an dem sich viele Bürgerinnen mit Kuchenspenden beteiligen. Der Erlös des Cafés in Höhe von mehreren tausend Euro kommt gemeinnützigen Organisationen zu gute.

Werner Koller: Den früheren Hauptschullehrer aus Kirchhellen ehrt der Stadtrat als Gründer und Leiter der Stiftung Bom-Conselho Kirchhellen. Die Stiftung hilft der armen Landbevölkerung im Nordosten Brasiliens mit Spendengeldern.

Wilfried Krix: Der Bottroper Heimatforscher erhält die Stadtplakette für seine Beiträge bei der Erforschung der Stadtgeschichte. Er gehört zu den regelmäßigen Autoren der Reihe „Geschichtsstunde“, die das Stadtarchiv seit mehr als eineinhalb Jahrzehnten herausgibt.

Klaus Lange: Den Grafenwälder zeichnet der Stadtrat als Organisator der 8. Mai-Initiative aus. Die Initiative lädt jedes Jahr zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Sie stiftete auch das Bronze-Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Rathaus.

Peter Pawliczek: Der frühere Kirchhellener Grundschulleiter hat sich als Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Waldpädagogischen Zentrums verdient gemacht. Unter seiner Regie setzen jedes Kinder aus allen Bottroper Grundschulen Bäume in die Erde und pflanzen sie in den Wald.

Jürgen Schmidt: Der Bottroper erhält die Stadtplakette als Mitgründer der Baum- und Grünschutzinitiative. Deren Mitglieder engagieren sich für den Umweltschutz in Bottrop und setzen sich zum Beispiel um den Ausbau von Biotopen oder die Erhaltung von Alleen und Grünflächen ein.

Wilhelm Tenbusch: Den 80-Jährigen zeichnet der Stadtrat für seine Verdienste um Blau-Weiß Fuhlenbrock und den Jacobi-Sportplatz aus. Ohne ihn gäbe es wohl weder den dortigen Kunstrasenplatz noch das Mehrgenerationenheim, heißt es in Fuhlenbrock anerkennend.

Helmut Wesselmecking: Der Sänger erhält die Auszeichnung für sein Jahrzehnte langes Engagement um das Bottroper Chorwesen und das Männer-Quartett 1881. An seinem 89. Geburtstag im vorigen Jahr etwa sang der Bottroper mit dem Männer-Quartett beim Seniorentag in der Dortmunder Westfalenhalle.

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