Bahnverkehr

Corona in Bottrop: Spielen auf Bahnanlagen ist gefährlich

Bahnanlagen sind keine Spielplätze, warnt die Bundespolizei (Symbolbild).

Bahnanlagen sind keine Spielplätze, warnt die Bundespolizei (Symbolbild).

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Bottrop/Essen.  Die Bundespolizei warnt: Auf die Gleise gelegte Steine können wie Geschosse wirken, wenn ein Zug darüber fährt. So geschehen zuletzt in Borbeck.

Die Bundespolizei warnt: Auch in Corona-Zeiten sind Bahnanlagen keine Spielplätze. Anlass für die eindringliche Warnung ist die Tatsache, dass Unbekannte jetzt mehrere Schottersteine auf eine Bahnstrecke gelegt haben. Das Problem: "Werden Gegenstände auf den Gleisen durch Züge überfahren, können diese wie Geschosse wirken und Personen, wie zum Beispiel die Verursacher oder Spaziergänger, treffen und lebensgefährlich verletzen", so die Bahnpolizei.

Regionalbahn muss Zwangsbremsung einlegen

Gegen 9 Uhr ist die Bundespolizei am Sonntag darüber informiert worden, dass im Bereich der
Hafenstraße in Essen-Borbeck Unbekannte mehrere Schottersteine auf die Gleise der Bahnstrecke gelegt hatten. Die RB 32 überfuhr die Steine und legte eine Zwangsbremsung ein. Am Zug entstanden keine Schäden, durch den "Zwangshalt" jedoch eine Verspätung von 20 Minuten.

Einsatzkräfte fahndeten vor Ort nach den Verursachern - vergeblich. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

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