Jubiläumspräsent

Dorsten schenkt Bottroper Kindern 1000 Spaßbadkarten

Bürgermeister Klaus Strehl (li.) erhält vom Amtskollegen Tobias Stockhoff aus Dorsten 1000 Freikarten für das Spaßbad Atlantis als Geschenk zum Stadtjubiläum.

Bürgermeister Klaus Strehl (li.) erhält vom Amtskollegen Tobias Stockhoff aus Dorsten 1000 Freikarten für das Spaßbad Atlantis als Geschenk zum Stadtjubiläum.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Aus Anlass des Bottroper Stadtjubiläums machte man sich in der Nachbarstadt Gedanken über ein außergewöhnliches Geschenk.

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Guten Freunden und Nachbarn schenkt man etwas zum Geburtstag. Bei befreundeten Nachbarstädten ist es nicht anders. Am Donnerstag kam der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff, nach Bottrop, um der Stadt zu ihrem 100-jährigen Bestehen zu gratulieren. Als Geschenk hatte er 1000 Kinderfreikarten für das Freizeitbad Atlantis dabei.

Dorsten habe in diesem Jahr gleich drei „Geburtstagskinder“ mit runden Jubiläen in der Nachbarschaft, erklärte Stockhoff. Neben Bottrop feiert ja auch Gladbeck die Verleihung der Stadtrechte vor 100 Jahren, und Reken begeht den 50. Geburtstag. Dorsten wolle den Nachbarn gratulieren und sich dabei auch für die bestehende Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten bedanken. Man wollte „etwas schenken, wovon die Bürgerschaft profitiert“. Dabei sei man auf die Idee mit den Karten für das Erlebnisbad gekommen, die eben Kindern und Jugendlichen zugute kommen sollen, die sich einen Besuch dort nicht oder nur selten leisten könnten.

Jetzt wird überlegt, wie die Karten nach sozialen Kriterien vergeben werden

Die Karten seien auch ein Zeichen der Verbundenheit mit Bottrop, insbesondere auch mit und über Kirchhellen und zudem ein Dankeschön an die zahlreichen Bottroper, die das Bad regelmäßig besuchen. Das sei an den vielen Bottroper Autokennzeichen zu erkennen, erläuterte Stockhoff.

Bürgermeister Klaus Strehl nahm die Karten mit Dank entgegen. Man überlege bei der Stadt Bottrop noch, wie das außergewöhnliche Geburtstagsgeschenk unter zwei Gesichtspunkten verteilt wird: Einerseits sollen die Karten flächendeckend in alle Stadtteile gehen und andererseits nach sozialen Kriterien vergeben werden. Strehl denkt beispielsweise an die Nachmittagsbetreuung in Schulen oder an soziale Einrichtungen. Die entsprechenden Amtsleiter seien gebeten worden, Vorschläge zu machen. In den nächsten Tagen wird entschieden.

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