Lesung

Ein neues Kinderbuch von Vater und Tochter aus Bottrop

Joachim Friedrich und seine Tochter Minna McMaster haben ihr gemeinsames Buch "Lukas und die Meckerschweinchen" vorgestellt.

Joachim Friedrich und seine Tochter Minna McMaster haben ihr gemeinsames Buch "Lukas und die Meckerschweinchen" vorgestellt.

Foto: Oliver Mengedoht

Bottrop.   Joachim Friedrich und Minna McMaster haben aus ihr frischgedruckten Werk in der Bottroper Bibliothek vorgelesen. Vater und Tochter schrieben es zusammen.

Ole streckt seinen Arm in die Höhe. Sein Zeigefinger wackelt aufgeregt hin und her. Kein Wunder, vor dem Achtjährigen sitzen zwei waschechte Kinderbuchautoren, die sich geduldig mit Fragen löchern lassen.

„Lukas und die Meckerschweinchen“ heißt das Buch

Das Bottroper Vater-Tochter-Gespann Joachim Friedrich und Minna McMaster haben gemeinsam ein neues Buch geschrieben und nun veröffentlicht. Die ersten, die „Lukas und die Meckerschweinchen“ in der lebendigen Bibliothek zu hören bekommen, sind Ole und die anderen Schulkinder.

Lukas ist ein ganz normaler Junge. Ganz so, wie die lauschenden Kinder in der Bibliothek. Fast zumindest. Wenn der gehörlose Junge seine Hörgeräte ausstellt, kann er zwar die anderen Menschen nicht mehr verstehen, die Tiere um ihn herum aber schon. Und die Vierbeiner machen ihm das Leben ganz schön schwer.

Im neusten Fall der Buchreihe rund um Lukas verschwindet die Meerschweinchen-Dame Lilli aus dem Tierpark. Hat sie vielleicht der Fuchs gefressen? Ne, der hat nur noch drei Zähne. Was weiß die Eule über Lillis verschwinden? Und warum sind Schafe so schwer von Begriff?

All das sind Fragen, mit denen sich Lukas in dem fantastischen Krimi beschäftigt. Wie die Geschichte ausgeht, verraten Friedrich und seine Tochter bei der Lesung noch nicht. „Das müssen die Kinder schon selbst nachlesen“, sagt Minna McMaster mit einem Zwinkern.

Das vierte gemeinsame Kinderbuch

Es ist das vierte Kinderbuch, das die beiden Autoren gemeinsam geschrieben haben. Während sich Joachim Friedrich um die menschlichen Protagonisten kümmerte, hauchte Minna McMaster den sprechenden Tieren in der Geschichte Leben ein. „Bei mir ist alles sehr chaotisch und wuselig. Mein Vater hat dann mit dem Plot Ordnung hinein gebracht. Wir schreiben gerne zusammen“, sagt McMaster.

Sich solche Geschichten auszudenken, mache beiden Spaß. Sie zu schreiben eher weniger. „Ein Buch schreiben, ist wie Hausaufgaben zu machen. Man muss sich schon dazu aufraffen“, findet die Bottroperin. „Viel schöner ist es, den Kindern nachher aus dem fertigen Buch vorzulesen“, sagt Joachim Friedrich.

Das nächste Werk ist schon in Planung

Und die freuen sich auch. „Ich würde dem Buch 15 Sterne geben. Es war sehr spannend und lustig“, bewertet Zuhörer Leon (8) das neuste Werk. „Ich mag die Tiere in der Geschichte. Die sind einfach total süß“, findet Emily (9). Ein fünftes Buch ist übrigens in Planung. So viel sei verraten: Es hat wieder etwas mit Tieren zu. Mit fantastischen Tieren und dem Wald.

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