Wolfsgebiet Schermbeck

Kehlbisse: Wieder sterben Schafe in Hünxe und Schermbeck

Zwei gerissene Kamerunschafe wurden am Sonntag in Gahlen entdeckt.

Zwei gerissene Kamerunschafe wurden am Sonntag in Gahlen entdeckt.

Foto: Eckhard Vornbrock

Hünxe/Schermbeck.  Erneut sind in Hünxe und Schermbeck vier Schafe gerissen worden. Das war die Schermbecker Wölfin Gloria, sind sich die Schafhalter sicher.

Erneut sind in Hünxe und Gahlen Schafe gerissen worden. In beiden Fällen handelte sich sich um Herden, die bereits von der Schermbecker Wölfin Gloria (GW 954f) heimgesucht worden waren.

Am Sonntag fand ein Schäfer auf einer Weide auf dem Heisterkamp in Galen zwei tote Kamerunschafe auf seiner Heide auf dem Heisterkamp in Gahlen. Beide Tiere wiesen Kehlbisse und angefressene Keulen auf. Nach Angaben des Lanuv geht ein Nutztierriss in dieser Herde Ende August nachweislich auf das Konto der Schermbecker Wölfin. Danach hat der Schafhalter nach eigenen Angaben seinen Herdenschutz aufgerüstet. Trotz eines doppelten Elektrozauns plus Stacheldraht und Untergrabeschutz fand vermutlich die Schermbecker Wölfin erneut ihren Weg zu den Tieren.

Bereits am Freitag wurde die Herde von Schäfer Kurt Opriel in Hünxe bereits zum fünften Mal angegriffen, Zwei Schafe starben diesmal , mehrere wurden verletzt. Den letzten Angriff am 23. Juni hatte das Landesumweltamt gerade als Wolfsriss bestätigt. Weitere Analysen müssen zeigen, ob es wieder die Schermbecker Wölfin war. Auch in diesem Fall hat ein Wolfsberater bestätigt, dass die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen eingehalten worden sind. Die Schafe haben sie aber auch diesmal nicht geschützt.

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