Kulturzentrum

Außengelände von Hof Jünger soll dieses Jahr fertig werden

Die Krebber-Skulptur „Gas“ steht jetzt auf ihrem zentralen Platz zwischen den beiden Häusern des Kulturzentrums. Die Stele am Haupteingang soll dieselbe Farbe wie der rote Teppich bekommen.

Die Krebber-Skulptur „Gas“ steht jetzt auf ihrem zentralen Platz zwischen den beiden Häusern des Kulturzentrums. Die Stele am Haupteingang soll dieselbe Farbe wie der rote Teppich bekommen.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Ende 2016 wurden die Pläne für die Umgestaltung des Außengelände des Kulturzentrums vorgestellt. Bis Jahresende soll alles fertig sein .

Das Ende einer langen Geschichte kommt in Sicht: Bis zum Jahresende will der Bürgerverein Hof Jünger den Umbau des Außengeländes fertiggestellt haben.

Ende 2016 hatte der Bürgerverein die Pläne des Landschaftsarchitekten Peter Drecker für die Umgestaltung vorgestellt. Doch die Umsetzung zog sich hin, erinnert sich der Vorsitzende Hermann Reinbold: „Ganz viele kluge Köpfe haben sich dieselben heiß geredet“. Erst im Sommer 2018 rückten die Bagger an für die beiden zentralen Elemente des Umbaus, nämlich den Schutz der Tenne vor Wasserschäden und die Überwindung der 80 Zentimeter Höhenunterschied zwischen beiden Häusern.

Kulturpreisträger spendiert Skulpturen

Danach ging es zügig weiter. Nach dem Ende der Sommerpause konnte der Bürgerverein mit einem Freiluftkonzert von „Johnny Cash Experience“ die erweiterte Außenbühne einweihen. Die Skulptur „Gas“von Gereon Krebber, 2007 Kulturpreisträger der Stadt Bottrop und seit 2012 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, hat einen zentralen Platz gefunden. Der Künstler hat dem Bürgerverein zwei weitere Werke spendiert. Die stehen inzwischen im Bauerngarten, einer der Sockel braucht noch Nacharbeit, sagt Reinbold.

Vorgriff auf Förderpreis

Im Bauerngarten ist der Gartenbauer Daniel Jansen in Vorleistung gegangen. Im Vorgriff auf die zugesagten 7000 Euro aus dem Dorfverschönerungsprogramm des Landes hat er die vom Zünzler zerstörten Buchsbaumhecken entfernt, die Beete neu eingefasst und bepflanzt. Unter anderem mit bienenfreundlichen Stauden, betont Reinbold: „Schließlich haben wir das Bienenhotel nebenan. Da wollen wir denen auch etwas bieten.“

Was jetzt noch kommt, sind Restarbeiten und der krönende Abschluss: der rote Teppich, nach dem der Bürgerverein so lange gesucht hatte. Wenn der verlegt ist, bekommt auch die Betonstele am Haupteingang ihren Anstrich. Sie soll nämlich exakt den passenden Rot-Ton bekommen.

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