Verkehr

Für zweite Baustellenphase wird die Schulstraße gesperrt

Die Baugrube für den Neubau soll diese Woche ausgehoben sein.

Die Baugrube für den Neubau soll diese Woche ausgehoben sein.

Foto: Kai Süselbeck

Kirchhellen.  Das Neubauprojekt „Kirchhellener Arkaden“ geht in die zweite Bauphase. Auf der Schulstraße am alten Markt wird dann der Baukran aufgestellt.

Mit Blick auf den Schulbeginn am Mittwoch hat das Straßenverkehrsamt von Bauherr und Bauleiter des Neubaus auf dem alten Markt Nachbesserungen bei der Beschilderung an der Schulstraße gefordert. Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts wird die Schulstraße gesperrt. Die Einrichtung der Einbahnstraßenregelung an der Hauptstraße für die Dauer der beiden Baustellen hat sich bewährt, sagt Straßenverkehrsamtsleiterin Monika Werwer: „Die Zahl der Missachtungen ist inzwischen minimal.“

Für den heute einsetzenden Schülerverkehr am Schulzentrum am Kirchhellener Ring müsse der Weg für Fußgänger an der Schulstraße unmissverständlich ausgeschildert sein. „Das habe ich Herrn Schneider noch mal eindringlich klargemacht“, sagt die Leiterin des Straßenverkehrsamtes. Baustoffmann-Geschäftsführer Frank Schneider baut auf der ehemaligen Baumarkt-Fläche die „Kirchhellener Arkaden“, ein Wohn- und Geschäftshaus mit Ladenlokalen. In das größte soll der Baustoffmann wieder einziehen.

Sperrung für den Baukran

Die beiden Baustellen direkt gegenüber an der Hauptstraße „stören den Verkehrsfluss erheblich“, sagt Monika Werwer. „Wir müssen dann schauen, wie das auf der Straße abgewickelt wird. Deshalb haben die sich absolut vernünftig zu verhalten.“

Mit Beginn der zweiten Bauphase wird die Schulstraße zwischen Kirch-. und Hauptstraße voll gesperrt, weil dort dann der Baukran aufgestellt wird. Die Zufahrt zu den Parkplätzen auf dem alten Markt soll aber weiterhin möglich bleiben. Der Baustellenverkehr wird weiter über den Kirchhellener Ring, die Schulstraße und die Kirchstraße abgewickelt. „Das hatten wir von Anfang an so geplant“, sagt die Leiterin des Straßenverkehrsamtes.

„Nachdenken über Einbahnregelung und Parkverbot“

Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder hat angeregt, für die Dauer des dichten Baustellenverkehrs über weitere Beschränkungen an der Kirchstraße nachzudenken, zum Beispiel über eine Einbahnstraßenregelung und ein einseitiges Parkverbot. Ersatzparkplätze finden die Anwohner der Kirchstraße nach seiner Einschätzung in ausreichender Zahl in der Straße An St. Johannes. Er mahnt aber auch Baufortschritte beim Bau des zweiten Wohn- und Geschäftshauses am ehemaligen Standort der Gaststätte Dickmann-Kessler an. „Sie sollten zusehen, dass sie die gesperrten Flächen der Hauptstraße zeitnah wieder freigeben. Das ist eine Behinderung aller.“

Erfolgreicher Verkehrsversuch

Die Einbahnstraßenregelung an der Hauptstraße, die im Dezember auch mit Blick auf die beiden Baustellen eingerichtet worden ist, wird nach Beobachtungen des Straßenverkehrsamtes inzwischen weitestgehend eingehalten. Das sei bei einer Langzeitmessung festgestellt worden. Anfangs hatte die Polizei hunderte Falschfahrer gezählt. Nach Ende des auf ein Jahr festgesetzten Verkehrsversuches werden die Behörde die Ergebnisse bewerten und über die künftige Verkehrsführung entscheiden. „Natürlich werden wir dabei auch die Politik befragen“, sagt Monika Werwer. Schließlich scheiden sich an der Verkehrsregelung an der Hauptstraße die politischen Geister. Die SPD macht kein Hehl daraus, dass sie sich dort eine weitere Verkehrsberuhigung wünscht. CDU und FDP wollen mit Blick auf die Geschäftsleute entlang der Hauptstraße die Zufahrtsmöglichkeit mit dem Auto erhalten.

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