Schulzentrum

Schulhof am Ring soll zum offenen Klassenzimmer werden

Der Schulhof am Kirchhellener Ring wird von Gymnasiasten, Haupt- und Sekundarschülern genutzt.

Der Schulhof am Kirchhellener Ring wird von Gymnasiasten, Haupt- und Sekundarschülern genutzt.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Kirchhellen.  Mehrere Partner machen sich stark für eine Aufwertung des Schulhofes am Kirchhellener Ring. Bis Ostern soll der 80.000 Euro teure Umbau kommen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Dorf stemmt sein nächstes Gemeinschaftsprojekt: Der Hof des Schulzentrums am Kirchhellener Ring soll attraktiver gestaltet werden, so dass Unterricht auch mal unter freiem Himmel stattfinden kann. Eine Spendensammlung dafür endet am Dienstag - und hat jetzt schon mehr Geld eingebracht als geplant.

Seit dem Einzug der Sekundarschule 2018 nutzen die Schüler dreier weiterführender Schulen den Schulhof gemeinsam. Weil er nicht wirklich groß ist, haben sich die Leiter aller Schulen attraktive Angebote auf der Fläche gewünscht. Das Projekt wirklich ins Rollen gebracht haben aber Schüler, erinnert sich Bezirksbürgermeister Ludger Schnieder: „Die kamen zu mir in die Sprechstunde und fragten: Könnt Ihr nicht was für unseren Schulhof tun?“

Schüler sammelten Ideen

Schnieder reichte die Anfrage weiter und stieß auf interessierte Zuhörer etwa beim Verein Philipp Neri, der sich der Jugendförderung im Dorf verschrieben hat. Auch der Verein hatte sich bereits Gedanken gemacht um die Gestaltung der Fläche. Die Idee, die Skateranlage von der Loewenfeldstraße auf den Schulhof zu holen, ließ sich aber nicht umsetzen.

Verein, Schulen, Stadt und Bezirksvertretung beschlossen gemeinsam: Wir nehmen die Schulhofgestaltung in die Hand. Am Vestischen, der Hauptschule und der Sekundarschule sammelten Projektgruppen Ideen für eine Möblierung des Schulhofes. Im Frühjahr 2019 machte die Stadt zudem Mittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ für das Projekt frei. Die können allerdings ausschließlich für Baumaßnahmen eingesetzt werden.

Auch Bezirksvertretung gibt Geld

Im Mai stellte Schnieder das mit Schülern und Verwaltung erstellte Konzept in der Bezirksvertretung vor und warb dafür, sich auch mit bezirklichen Haushaltsmitteln daran zu beteiligen. Die Bezirksvertreter stellten 10.000 Euro für das Vorhaben bereit, das insgesamt um die 80.000 Euro kosten wird.

Die Projektpartner hatten ursprünglich den Wunsch, dem Ausbau schon bis zu den Herbstferien 2019 fertigzustellen. Das hat die Stadt nicht geschafft angesichts der Vielzahl der laufenden Neu- und Umbaumaßnahmen. Aber für das kommende Frühjahr sei die Maßnahme eingeplant, sagt Stadt-Sprecher Andreas Pläsken.

Erfolgreiche Spendensammlung

Der Förderverein des Gymnasiums hat die Zeit genutzt, um das Finanzpolster für das Projekt noch etwas aufzuarbeiten. Bei der Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ der Vereinten Volksbank hat er für das Projekt Schulhofumgestaltung Unterstützer geworben. Ergebnis: Schon vor Ende der Aktion ist das gesteckte Ziel von 40000 Euro übertroffen. Die Volksbank steuert 1130 Euro bei.

Bei allen Unterstützern will sich der „Verein der Freunde und Förderer“ mit selbst gebackenen Waffen bedanken. Am liebsten nach den Osterferien bei der Einweihungsfeier des umgebauten Schulhofes.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben