Streetfood & Music

Kirchhellener und Gäste schlemmen sich fast rund um die Erde

Selfie zu Erinnerung: Besucherinnen auf dem Street Food & Music-Festivals auf dem Johann-Breuker-Platz in Kirchhellen.

Selfie zu Erinnerung: Besucherinnen auf dem Street Food & Music-Festivals auf dem Johann-Breuker-Platz in Kirchhellen.

Foto: Michael Korte

Kirchhellen.  Von heimischer bis exotischer Kulinarik und bunter Unterhaltung reichte des Spektrum des Street-Food-Festivals. Gäste aus der gesamten Region.

Von deutschen Imbissklassikern bis hin zu Spezialitäten aus Venezuela: Auf dem Streetfood & Music Festival konnten sich die Besucher am Wochenende einmal durch die halbe Welt schlemmen. Wie bereits bei der Premiere im Vorjahr gelang es den Veranstaltern auf dem Johann-Breuker-Platz eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der selbst das diesige Wetter kaum eine Rolle spielte. Umrundet von gut gelaunten Gastronomen und ihren Spezialitäten aus aller Welt, ließen sich die Kirchhellener die Leckereien auf Bierbänken und Liegestühlen besonders gut schmecken.

Klassiker aus Schwaben und Venezuela

Neben Klassikern wie der Currywurst oder den Spätzle fanden sich auch vegetarische und vegane Alternativen, wie Falafel und Wraps in verschiedensten Variationen. Auch die Arepa, die von Ureinwohnern aus der Region Venezuelas erfunden wurde, erfreute sich großen Anklangs. Schließlich ist das Brot, das aus gemahlenem Mais und Wasser besteht, vielseitig kombinierbar und kann mit und ohne Fleisch serviert werden.

Auch der Wagen von Michael „Kush“ Brown sorgte für Aufsehen. In seinem knallbunt besprühtem Stand servierte der Jamaikaner traditionelle Hausmannskost aus seiner Heimat. Ganz allein fertigte er dabei bis zu fünf verschiedene Gerichte gleichzeitig. Das Zubereiten von Grillhähnchen, Hähnchen-Curry, gebackenen Bohnen und Suppe brachte den Jamaikaner dabei ganz schön ins Schwitzen. Mit seinen Gerichten zieht er bisher von Festival zu Festival, aber erzählt: „Mein Traum ist es ein jamaikanisches Restaurant zu eröffnen. Selbst wenn ich alles alleine machen muss.“

Kaffee vom Coffee-Bike geht immer

Auch Ingo Groß, vom Poutine Wagon, hat schon viele Streetfood Festivals mitgemacht. „Klar wird es manchmal stressig, wenn man eine große Schlange vor dem Wagen hat. Es macht aber immer Spaß“, sagt Groß. Die Poutine, eine Pommes frites Variation aus Kanada, ist für viele Gäste noch neu. Die Pommes werden dabei mit unterschiedlichen Soßen kombiniert. So findet man unter anderem Kombinationen mit BBQ-Soße, Bolognese oder Bratensoße. Gut, dass der Bierstand mit seinen verschiedensten Möglichkeiten den Durst zu stillen, nicht weit war. So hatten die Besucher freie Wahl aus Cocktails, Wein, Gin aber auch Kaffee. Holger Schulte bereitete an seinem Coffee Bike verschiedenste Kaffee Kreationen und machte sich keine Sorgen um die Wetterlage. „Für besonders warmes Wetter haben wir auch kalte Kreationen. Kaffee läuft aber eigentlich immer gut“, so der Coffee-Biker.

Das vielseitige Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten, gepaart mit der Neugier der Besucher stellten so sowohl die Gastronomen, als auch die Gäste zufrieden. So hielt auch Dan o’Clock, der das musikalische Programm am Samstag eröffnete, fest: „Ich habe hier noch nie etwas schlechtes gegessen.“ So wurde das Streetfood & Music Festival trotz wiederholter Regenschauer nicht abgebrochen. Des wäre auch schade gewesen, denn Besucher aus dem ganzen Ruhrgebiet hatte es nach Kirchhellen gezogen.

Abwechslung zu den Feierabendsmärkten

Überzeugt zeigte sich zum Beispiel Thomas von der Schmitt, der aus Essen gekommen war und sich für die klassische Currywurst entschieden hatte: „Es ist auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung zu den Feierabendmärkten.“

Die nächste Sause im Dorf wirft bereits ihre Schatten voraus: Vom 9. bis 11. August steigt in Kirchhellen auf dem Johann-Breuker-Platz und der Hauptstraße das große Dorffest. Mehr Infos dazu gibt es auf: www.dorffest-kirchhellen.de

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