Ausstellung

Kunstroute 2019 macht Station im Hof Jünger

Die Künstler Agnes Fockenberg, Roland Göhre, Anne Alings, Odile Meier-Dusol und Trudel Zeltinger (v.l.) freuen sich auf die Ausstellung der Kunstroute 2019 im Hof Jünger.

Die Künstler Agnes Fockenberg, Roland Göhre, Anne Alings, Odile Meier-Dusol und Trudel Zeltinger (v.l.) freuen sich auf die Ausstellung der Kunstroute 2019 im Hof Jünger.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Kirchhellen.  Am Samstag und Sonntag stellen Mitglieder des Künstlerbundes Bottrop einen Teil ihrer Werke aus Malerei und Fotografie aus.

Das Kulturzentrum Hof Jünger ist Teil der diesjährigen Kunstroute. Gleich sechs Künstler aus Kirchhellen und Bottrop stellen an zwei Tagen ihre Werke aus Malerei und Fotografie aus.

Der einzige Mann im Bunde ist Roland Göhre. Wenn er verreist, dann nie ohne Kamera. „Ich habe immer mehrere Fotokameras dabei“, sagt er. Seine farbigen und schwarz-weiß Fotografien sind Spiegelbilder dieser Reisen und sind gemeinsam mit seiner Ehefrau Angelika Streich in der Provence, auf Sylt oder in Wien entstanden. Anne Alings hat ihren thematischen Schwerpunkt in der Ölmalerei, Aquarell und Zeichnung. Einige Exponate sind im Hof Jünger zu bewundern. „Mich faszinieren Gesichter“, sagt sie. Deshalb sind viele ihrer Werke Porträts, insbesondere von Tieren.

Agnes Fockenberg lässt sich weniger von Tieren und stattdessen mehr von der Natur inspirieren. Seit fast dreißig Jahren beschäftigt sie sich mit der Malerei. Anregungen findet sie an vielen Orten. Für ihre Arbeit auf Leinwänden verwendet sie kräftige Farbtöne und benötigt vorab keine Zeichnungen oder Skizzen, „sondern Eindrücke“ wie sie sagt.

Mehr als ein Dutzend Exponate stellt Trudel Zeltinger aus. Künstlerisch habe sie zunächst mit Radierungen angefangen. Das war vor mehr als dreißig Jahren. Von den Radierungen sei sie zur Malerei gekommen. „Ich male Landschaften, aber Landschaften, die es nicht gibt“, so beschreibt sie ihre ausgestellten Werke. Ihre Landschaften wirken auf den ersten Blick abstrakt und zugleich doch sehr real.

Fingerspitzengefühl beweist Odile Meier-Dusol im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ihre abstrakten Bilder malt sie mit ganz dünnen Stiften aus Frankreich. „Angefangen habe ich mit Acryl, dann Öl und jetzt Pastell“, sagt die Künstlerin.

Die Ausstellung im Haus 1 vom Hof Jünger ist geöffnet am Samstag, 21. September, von 14 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 22. September, von 11 bis 18 Uhr. Die Künstler sind an beiden Tagen anwesend. Der Eintritt ist frei.

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