Pilotentraining

Segelflieger kehren unbeschadet aus dem Fliegerlager zurück

In diesem Jahr war der Flugplatz Celle-Scheuen das Ziel. Die Lüneburger Heide ist als Segelfluggebiet beliebt.

In diesem Jahr war der Flugplatz Celle-Scheuen das Ziel. Die Lüneburger Heide ist als Segelfluggebiet beliebt.

Foto: Klaus Berger

Bottrop-Kirchhellen.  Piloten des Fliegerclubs Gladbeck und Kirchhellen FCGK verbringen 60 Stunden über der Lüneburger Heide. Das Wetter spielte nicht immer mit.

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. Nach mehr als 60 Stunden über der Lüneburger Heide sind die Flugzeuge des Fliegerclubs Gladbeck und Kirchhellen FCGK wieder am Heimatflughafen in der Schwarzen Heide angekommen. Alle zwei Jahre fahren die Piloten des FCGK mit den anderen Segelflugvereinen vom Flugplatz in der Schwarzen Heide für zwei Wochen zu einem anderen Flugplatz.

In diesem Jahr war der Flugplatz Celle-Scheuen das Ziel. Die Lüneburger Heide ist als Segelfluggebiet beliebt, da es dort über dem sandigen Boden bei entsprechender Wetterlage sehr gute Thermik, der Motor der Segelflugzeuge, gibt. Leider war zeitweise das Wetter in diesem Jahr den Piloten nicht sehr freundlich gesinnt.

Das Wetter spielt eine entscheidende Rolle

In den ersten Tagen war es regnerisch und es konnten keine größeren Strecken mangels Thermik geflogen werden. In der zweiten Woche waren die Temperaturen mit bis zu 40 Grad dann so hoch, dass es im Cockpit der Flugzeuge im Laufe des Vormittags unerträglich heiß wurde. Daher konnte nur in den Morgenstunden geflogen werden.

Die mitgefahrenen fünf Flugschüler des Vereins profitierten allerdings von den Wetterbedingungen. Gerade für sie ist es wichtig, während der Ausbildung Starten und Landen zu üben. Und dazu hatten sie dann ausgiebig Gelegenheit. Aber auch Überlandflüge konnten sie im Rahmen ihrer Ausbildung mit einem Fluglehrer durchführen. Auch das ist ein wesentliches Element in der Ausbildung, ein anderes Fluggebiet kennenzulernen und sich dort navigatorisch zu orientieren.

Das Fliegerlager schweißt die Mitglieder zusammen

Sehr wichtig ist ein Fliegerlager immer für den Zusammenhalt innerhalb des Vereins und auch mit den Mitgliedern der anderen befreundeten Vereine. Denn Segelfliegen ist ein Mannschaftssport. Kein Segelflugpilot kann alleine in die Luft kommen und fliegen. Aus diesem Grunde wurden auch die Freundschaften und Kontakte über die Vereinsgrenzen hinweg bei gemeinsamen Flugvorbereitungen und auch Grillabenden intensiv gepflegt. An den heißen Tagen konnte die gute Stimmung dann auch bei gemeinsamen Ausflüge zu den nahe gelegenen Freibädern gefestigt werden.

Einen großen Dank sprechen die Segelflieger dem gastgebenden Verein aus, der Flugsportvereinigung Celle. „Wir wurden sehr herzlich aufgenommen, und die Mitglieder des Vereins standen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

Mensch und Material kommen unbeschadet nach Hause

Alle Flugzeuge und Piloten sind unbeschadet wieder Zuhause angekommen. Die Teilnehmer, sowohl aktive Piloten als auch die mitreisenden, nichtfliegenden Partner, freuen sich schon auf das nächste Fliegerlager. „Wir sind gespannt, welches Gebiet im übernächsten Jahr fliegerisch erschlossen werden kann“, heißt es bei den Piloten. Weitere Informationen und Fotos auf www.fcgk.de.

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