Sperrung

Verkehr auf Essener Straße in Bottrop läuft einspurig

Die Bahn montiert Lärmschutzwände an der Hauptbahnhofbrücke. Deswegen wird die Essener Straße ab Donnerstag nur einspurig befahrbar sein.

Die Bahn montiert Lärmschutzwände an der Hauptbahnhofbrücke. Deswegen wird die Essener Straße ab Donnerstag nur einspurig befahrbar sein.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Die Bahn baut ab Donnerstag Lärmschutzwände an ihre Brücken. Das hat Auswirkungen auf die Straßen und die A 42. Das müssen Autofahrer wissen.

Autofahrer auf Bottrops Nord-Süd-Achse müssen sich weiter auf Beeinträchtigungen einstellen. Zwar ist der Kreuzungsbereich Friedrich-Ebert- und Freiherr-vom-Stein-Straße wieder in beide Richtungen zweispurig befahrbar, doch weil die Bahn an den Überführungen über der Essener Straße Lärmschutzwände installiert, läuft der Verkehr ab Donnerstag auf der Hauptverkehrsstraße nur einspurig in jede Richtung. Die WAZ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Sperrungen.

Ab wann und wie lange gelten die Einschränkungen?

Die Fahrbahn Richtung Essen wird am Donnerstagabend ab 18 Uhr gesperrt. Der Verkehr Richtung Essen wird dann im Kreuzungsbereich der Armeler Straße verschwenkt. Bis Montagabend, 18 Uhr, steht dann nur ein Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung. Ab der Kreuzung mit der Autobahnauffahrt Richtung Duisburg geht es wieder zweispurig in jede Richtung. Eine Woche später, am Donnerstag, 24. Oktober, wird dann die Gegenfahrbahn gesperrt und der Verkehr läuft bis Montag, 28. Oktober, einspurig über die Fahrbahn in Richtung Essen. „Wir haben die Baustelle extra in die Ferien gelegt, damit es zu einer Zeit stattfindet, die verkehrsärmer ist“, erläutert der stellvertretende Leiter des Straßenverkehrsamtes, Dino Rülemann, die Überlegungen der beteiligten Institutionen und Unternehmen.

Was ist der Grund für diese Sperrung?

Die Bahn bringt an den Eisenbahnüberführungen am Hauptbahnhof und an der Güterstrecke Lärmschutzwände an. Dazu müssen so genannte Torsionsbalken in die Brücken eingebaut werden. Das geht nur durch den Einsatz großer Autokräne, daher die Sperrung. Die Kräne hieven tonnenschwere Stahlträger auf die Brücke. Die werden ihrerseits an Stützen befestigt, die im Boden verankert sind. Die Balken sind dann später die Grundlage für die Lärmschutzwände. So wirken die zusätzlichen Lasten aus den Wänden nicht auf die Brücke. „Nach weiteren Arbeiten im Herbst wird die Wand Ende 2019 fertiggestellt sein“, erläutert eine Bahnsprecherin.

Welche Auswirkungen haben die Arbeiten auf die A 42?

Die zeigen sich vor allem bei den Auf- und Abfahrten. So ist es während der Bauphase nicht möglich, aus Bottrop kommend auf die Autobahn Richtung Duisburg aufzufahren. Stattdessen werden die Autofahrer in Fahrtrichtung Dortmund auf die A 42 geleitet. Dort ist dann eine Umleitung mittels rotem Punkt ausgeschildert. Aus Duisburg kommend können Autofahrer an der Abfahrt nicht in Richtung Bottrop abbiegen, lediglich die Abbiegespur in Fahrtrichtung Essen ist befahrbar. So wolle man verhindern, dass noch zusätzlich Verkehr von der Autobahn in das Nadelöhr der Baustelle geleitet wird, heißt es seitens des Landesbetriebs Straßen NRW.

Zeigen sich noch weitere Auswirkungen der Sperrung?

Ja, auch auf dem Teilstück der Essener Straße von Dellwig kommend wird es eng. Das Linksabbiegen in Richtung Bottrop-Mitte ist während der Bauphase nur auf einer Spur möglich. Und auch die Ausfahrt der Lehmkuhler Straße auf die Essener Straße ist währenddessen dicht. Das hat auch Auswirkungen auf den Busverkehr. Die Haltestelle Hauptbahnhof Südeingang kann in dieser Zeit von den Linien 294 und TB 294 nicht angefahren werden. Der Zugverkehr ist allerdings nicht betroffen.

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