Breitbandausbau

Weiße Flecken auf Glasfaser-Karte sollen verschwinden

Es geht um einen FTTH-Ausbau, was bedeutet: Glasfaser bis ins jeweilige Gebäude.

Es geht um einen FTTH-Ausbau, was bedeutet: Glasfaser bis ins jeweilige Gebäude.

Foto: Martin Möller / WAZ

Bottrop.  Unterversorgte Gebiete in Bottrop haben eine Chance auf Breitbandanschluss. Denn die Aussicht auf mehr Mittel für den Glasfaserausbau stehen gut.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass Bottrop inzwischen gute Chancen hat, seinen weiteren Ausbau des Glasfasernetzes vom Bund gefördert zu bekommen. Damit können alle unterversorgten Schulstandorte sowie fast 500 Adressen in Gewerbegebieten und über 600 weitere Adressen in einen Förderantrag aufgenommen werden, womit sie Aussicht auf eine Breitbandverkabelung bekommen.

Nächste Woche diskutieren die Lokalpolitiker im Wirtschaftsförderungsausschuss darüber, einen Antrag auf Bewilligung von Bundesfördermitteln zu stellen. Zwar wird die Breitbandversorgung in Bottrop im NRW-Vergleich als überdurchschnittlich bewertet, allerdings existieren noch Problemzonen mit unzureichender Abdeckung.

Zuvor muss geprüft und europaweit ausgeschrieben werden

Zu diesen „weißen Flecken“ zählen der ländlich geprägte Außenbereich im Stadt-Norden, die überwiegende Zahl der Schulstandorte und auch die Gewerbegebiete. Wirtschaftlich gesehen sind diese Gebiete für die Telekommunikationsunternehmen unattraktiv, weshalb dort bisher kein oder nur zögerlich eigenwirtschaftlicher Ausbau stattgefunden hat.

Bis der geförderte Ausbau im Stadtgebiet fertiggestellt ist, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Denn das Verfahren umfasst unter anderem eine Förderantragsprüfung sowie eine europaweite Ausschreibung und Vergabe.

Es geht um einen FTTH-Ausbau, was bedeutet: Glasfaser bis ins jeweilige Gebäude.

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