Dialogmarkt mit Bürgern zu Zeelink II

Hünxe/Voerde.   Die Open Grid Europe GmbH, die eine auch über Kreis Weseler Gebiet verlaufende Erdgasfernleitung realisieren will, geht von Anfang Februar bis Ende März in die zweite Runde ihrer Dialogmärkte. In 16 Kommunen entlang der Trasse bietet die Vorhabenträgerin Bürgern die Möglichkeit, sich über „Zeelink II“ zu informieren. Den Dialogmärkten vorgeschaltet seien Gespräche mit den Eigentümern, über deren Flächen die geplante Gaspipeline verläuft, erklärt Helmut Roloff von der Zeelink-Kommunikation. In Hünxe macht die Open Grid Europe GmbH am Mittwoch, 15. Februar, 19 bis 21 Uhr, im Rathaus Station. Hinweise daraus sollen in den Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren, das im Spätsommer 2017 starten soll, nach Möglichkeit Berücksichtigung finden, so Roloff.

Die Open Grid Europe GmbH, die eine auch über Kreis Weseler Gebiet verlaufende Erdgasfernleitung realisieren will, geht von Anfang Februar bis Ende März in die zweite Runde ihrer Dialogmärkte. In 16 Kommunen entlang der Trasse bietet die Vorhabenträgerin Bürgern die Möglichkeit, sich über „Zeelink II“ zu informieren. Den Dialogmärkten vorgeschaltet seien Gespräche mit den Eigentümern, über deren Flächen die geplante Gaspipeline verläuft, erklärt Helmut Roloff von der Zeelink-Kommunikation. In Hünxe macht die Open Grid Europe GmbH am Mittwoch, 15. Februar, 19 bis 21 Uhr, im Rathaus Station. Hinweise daraus sollen in den Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren, das im Spätsommer 2017 starten soll, nach Möglichkeit Berücksichtigung finden, so Roloff.

Der Korridor, den die Vorhabenträgerin für die neue Gaspipeline bevorzugt, tangiert sowohl in Hünxe als auch in Voerde Bereiche der dortigen Trinkwasserschutzgebiete. Der Grad der Betroffenheit ist offenbar unterschiedlich, wie die Stellungnahmen der jeweiligen Wasserwerke-Betreiber im Raumordnungsverfahren zeigten. Gelsenwasser, Betreiber des Wasserwerkes Bucholtwelmen, das die Voerder und Hünxer mit Trinkwasser versorgt, lehnt den von Open Grid Europe bevorzugten Korridor kategorisch ab; die Wasserwerke Dinslaken sehen mit Blick auf das Wasserwerk Löhnen keine grundsätzlichen Bedenken, fordern aber, bei der Verlegung des Rohrleitungssystems Vorkehrungen zu treffen, damit während der Baumaßnahme keine wassergefährdenden Stoffe in den Untergrund gelangen (die NRZ berichtete). Die Open Grid Europe rechnet in Kürze mit der „raumordnerischen Beurteilung“ durch die in dem Fall federführenden Bezirksregierungen Münster und Köln. Es gehe darum, ob diese die vorgelegte Vorzugstrasse für baubar halten, so Roloff.

In Voerde ist kein Dialogmarkt geplant, man habe einen Umkreis von etwa 20 Kilometern abgesteckt, stellt er mit Verweis auf den Termin in Hünxe fest – und den am 9. März in Rheinberg (19 bis 21 Uhr, Stadthalle, Kirchplatz 10).

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