Stadtfest

DIN-Tage-Abend in Dinslaken stand im Zeichen der Beatles

Meet the Beatles begeisterten die Besucher auf dem Neutorplatz am Freitagabend.

Meet the Beatles begeisterten die Besucher auf dem Neutorplatz am Freitagabend.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Coverband Meet the Beatles trat bei den DIN-Tagen in Dinslaken auf und spielte die Hits der Beat- und Rockband. Gelungener Auftakt fürs Stadtfest.

Die letzten Takte des Beatles-Klassikers „It won’t be long“ verklingen, da schaut Ali Rosser, Sänger der Coverband Meet the Beatles über den Neutorplatz. „Es ist unglaublich. Der Platz ist tatsächlich voll. Ich hoffe, ihr habt alle Spaß“, sagt er und die Zuschauer jubeln.

Die Beatles-Coverband, die seit 20 Jahren nicht mehr aufgetreten ist, hat dabei das Publikum fast vom ersten Stück an klar auf ihrer Seite. Das liegt vor allem am Sound der Band. Peter Barth (Gitarre, Gesang), Ali Rosser (Gesang) und Wolfgang Czerenka (Gitarre, Keyboard, Gesang) stimmen teilweise mit dreistimmigem Gesang die Lieder der Beatles an. Dabei trifft die Coverband, mit Mondo Dieler am Bass und Klaus Schlichte am Schlagzeug den Sound der Beatles sehr gut.

Rockige Klänge tönen über den Neutorplatz

Rockige Klänge, dominiert von E-Gitarren tönen über den Platz und bringen das Publikum mit Stücken wie „Please Please Me“ oder „Eight Days a Week“ schon in beste Feierstimmung. Für die Interpretation von „Day Tripper“ erntet die Coverband Szenenapplaus vom Publikum und bei „Ticket to ride“ singt schon ein nicht unerheblicher Teil des Publikums den Refrain mit. Für „In My Life“ wechselt Wolfgang Czerenka dann von der Gitarre ans Keyboard und serviert dem Publikum den an eine Komposition von Johann Sebastian Bach erinnernden Mittelteil des Stückes fehlerfrei.

„Wir haben nur drei Proben und eine halbe gespielt“, kommentiert er vorher die humorvollen Hinweise von Sänger Ali Rosser, doch besonders darauf zu achten, ob dieser Part auch gelingt. Eine geringe Probezeit merkt man Meet the Beatles allerdings nicht an. Zwischendurch holen sie mit Alexander Barth, dem Sohn ihres Gitarristen, noch einen weiteren Vokalisten auf die Bühne, so dass mit teilweise vier Stimmen gleichzeitig erklingen.

Es kommen immer mehr Zuschauer zum Tanzen vor die Bühne

Das Publikum ist begeistert, und es kommen immer mehr Zuschauer zum Tanzen vor die Bühne und singen die bekannten Lieder wie „Yesterday“ oder „Ob-La-Di, Ob-La-Da“ lautstark mit. Am Ende fordert das Publikum lautstark eine Zugabe. „Dafür haben wir keine Zeit“, sagt Wolfgang Czerenka. Dann geht es aber doch mit der „Yellow Submarine“ zum Ende des Konzertprogramms.

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