Kleiderkammer

Dinslaken: Kleiderkammer der Caritas St. Jakobus umgezogen

Pamela Ernst, Christa Bielinski, Diane Hansen und Brigitte Neuenhoff (v.l.) sortieren Spenden in der Kleiderkammer der Gemeinde St. Jakobus.

Pamela Ernst, Christa Bielinski, Diane Hansen und Brigitte Neuenhoff (v.l.) sortieren Spenden in der Kleiderkammer der Gemeinde St. Jakobus.

Foto: Lars Fröhlich / FSS

Dinslaken.  Die Kleiderkammer der Gemeindecaritas St. Jakobus ist umgezogen und erfreut sich großer Beliebtheit. Im nächsten Jahr feiert sie Jubiläum.

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Im November 1995 wurden einige Frauen der Gemeinde St. Jakobus zur Begegnungsstätte Düppelpunkt eingeladen. Eine Kleiderkammer sollte im Keller des Kindergartens an der Theresienstraße eingerichtet werden. Fünf Frauen waren bereit, zu helfen. Regale waren schon aufgebaut, auch die ersten Säcke mit Kleidung standen bereit. Die Frauen räumten so weit es ging ein und warteten auf Kunden. Einige schauten mal rein, was es so gab, aber kaufen? So ging das erste Jahr noch ohne Einnahmen zu Ende. Aber das blieb nicht lange so.

Heute, im bald 25. Jahr, ist die gut besuchte Kleiderkammer der Gemeindecaritas St. Jakobus aus dem Leben der Pfarrei St. Vincentius nicht mehr wegzudenken. Und im Januar 2019 gab es einen großen Umzug: Wegen mehrmaliger Wasserschäden und aus Platzgründen zog das neunköpfige Frauenteam mit der Kleiderkammer ins angrenzende Pfarrheim – in den ehemaligen Messdienerkeller, wo früher auch die Kegelbahn stand.

Die Räume sind jetzt größer und heller

„Hier ist es größer und heller und wir fühlen uns wohl, denn es ist immer etwas los“, erklären Pamela Ernst, Christa Bielinski, Diane Hansen und Brigitte Neuenhoff, die an diesem Morgen die gebrachten Säcke der Spenderinnen und Spender mit den gebrauchten Waren annehmen: Kleidung jeglicher Art, Schuhe, Handtaschen, Rucksäcke, Gürtel, Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Bücher, Spiele, CDs und vieles mehr. Jeden Mittwoch von 10 bis 12 Uhr ist Annahme an der Theresienstraße, der Verkauf findet immer dienstags von 10 bis 12 Uhr statt.

Kunden aus ganz Dinslaken und Umgebung

„Wir freuen uns über jeden, der kommt und gerne Second-Hand-Ware tragen möchte. Bei uns dürfen alle einkaufen“, erklären die Damen. Meistens seien es Familien oder ältere Menschen, oft auch einzelne Männer – alle Kunden aus ganz Dinslaken und näherer Umgebung. Manche bezahlten auch später, wenn sie kein Geld dabei hätten.

Die eingenommene Summe bleibt übrigens in der Gemeinde. „Damit unterstützen wir Projekte wie die Lepra- und Tuberkulose-Hilfe von Frau Dr. Drabik, die Flüchtlingshilfe, den Düppelpunkt oder einzelne Personen oder Familien“, erklärt das hilfsbereite Frauenteam. „Wir wachsen so noch mehr zusammen.“

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