Jugendgruppe

DRK in Dinslaken sucht Helfer für ein Jugend-Leiterteam

Johannes Hufschmidt (v.l.), Lucas Mokwa, Nicolai Baukrowitz, Daniel Leyting und Frederik Terfurth kümmern sich um die Jugendarbeit.

Johannes Hufschmidt (v.l.), Lucas Mokwa, Nicolai Baukrowitz, Daniel Leyting und Frederik Terfurth kümmern sich um die Jugendarbeit.

Foto: Heiko Kempken / Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Fünf junge Leute wollen wieder versuchen, dem Jugendrotkreuz in Dinslaken Leben einzuhauchen. Und sie gehen mit Begeisterung an ihre Aufgabe.

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Es hat in der Vergangenheit nie so richtig geklappt mit dem Aufbau einer Jugendrotkreuz-Gruppe in der Dinslakener Bereitschaft. Bundesfreiwilligendienste fürs DRK gab es damals noch nicht, es wurde noch neun, ja in einigen Berufen sogar zehn Stunden gearbeitet – da fehlte neben der „normalen“ Rotkreuzarbeit auch oft die Zeit. Nun wollen es fünf junge Leute wieder versuchen, dem Jugendrotkreuz Leben einzuhauchen. Und sie gehen mit Begeisterung an ihre Aufgabe.

„Wir wollen uns verstärkt auf die Jugendarbeit konzentrieren“, so Vorstandsmitglied Dr. Kurt Gerritz, „und freuen uns in Nicolai Baukrowitz, Daniel Leyting, Frederik Terfurth, Lucas Mokwa und Johannes Hufschmidt junge Leute aus den eigenen Reihen gefunden zu haben, die sich für die Jugendarbeit einsetzen wollen.“ Entstanden war die Idee aus dem erfolgreichen Seniorenprojekt, so Kreisgeschäftsführer Markus Ivens. Was dort funktionierte, dachte er, müsse doch auch bei den Jugendlichen klappen.

Ein paar Mädchen im Team wären nicht schlecht

Zuerst aber wolle man weiterhin nach Verstärkung des Jungen-Teams Ausschau halten. Ein paar Mädchen, so Ivens wären nicht schlecht und auch für Jugendliche mit Migrationsunterricht steht das Rote Kreuz offen. Immerhin ist in muslimischen Ländern der Rote Halbmond aktiv, der aus dem Roten Kreuz entstanden ist. „Mit acht bis zehn Leuten müssten wir es schaffen in einem wöchentlichen Rhythmus Jugendarbeit leisten zu können“, so Ivens. Soziale Kompetenz, Flexibilität und Elan sind die Vorbedingungen und eine gewisse Loyalität zum Roten Kreuz beziehungsweise Roten Halbmond. Die spezifische Ausbildung erfolge später durchs DRK.

„Es macht Spaß, Kindern die Werte und Grundsätze zu vermitteln für die das Rote Kreuz steht. Und vor allem ihnen auch die Erste Hilfe beizubringen.“, sagt Daniel Leyting. Nicolai Baukrowitz war früher als Schulsanitäter tätig. „Ich habe miterlebt, wie die Schul-AG zusammenwuchs, wie Kameradschaft gefördert wurde, das ist die größte Motivation für mich.“ Sie alle arbeiten fürs Rote Kreuz, machen ihren Rettungssanitäter und „haben Bock darauf“. Info gibt es bei Markus Ivens unter 02064/44680.

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